Nie mehr krank?

Dieses Thema im Forum 'Ich habs gepackt' wurde von Michi gestartet, 7 Juni 2011.

  1. Hexenfeuer

    Hexenfeuer Neu im Forum

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    Dieses Buch werde ich mir auf alle fälle kaufen meinem bruder kann leider auch keiner mehr helfen er ist schwerer alki und mein mann wahr es ist aber bisher erfolgreich seit jahren. meinem mann ist es auch möglich einmal in der woche bier zu trinken ohne es zu übertreiben und ohne wieder in suchtverhalten zu fallen.

    Mein bruder hat uns viel sorgen bereitet er hat schon früh angefangen aber er verkraftete nicht das sein vater sich aufgehängt hat ohne einen grund dafür angegeben zu haben (natürlich hatte er irgenteinen aber es hat eben nie jemand herausgefunden) ich kannte diesen mann nicht ich habe keinen verbindung zu ihm und wenn ich daran denke bin ich weder traurig noch irgentetwas anderes es ist eben ein ereigniss das geschehen ist.
    Manchmal denke ich an 2 meerschweinchen die verhungert sind im zimmer meines bruders weil er wochenlang sauftour machte und ich dachte er käme nachts nach hause sein zimmer hatte er abgeschlossen und ich wahr 7??? villeicht auch jüger. ich hab sie nicht gerettet es tut mir heute noch so leid ihnen nicht geholfen zu haben. ich hörte sie manchmal pfeifen nachts hab mich aber nicht getraut rüber zu gehen.

    Ob ich als kind so empfindlich wahr kann ich nichtmehr sagen ich habe kaum noch erinnerungen an die zeit die vor der bulimie wahren nur noch dinge die mir nicht gefallen haben oder keline streitereien all die schönen dinge verschwimmen immer mehr.
  2. sweet_tooth

    sweet_tooth Neu im Forum

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    Hey Liebes Hexenfeuer,
    wieso kannst du deinen Körper nichts akzeptieren?
    Was macht es dir so schwer?
    Hilft die die Bulimie in so zu nehmen wie er ist oder macht sie es nur schlimmer?
    ist es weil ihn andere nicht akzeptieren, gab es in deiner Kindheit oder Jugend ein Problem damit?
    -wenn meine Fragen zu persönlich sind, du musst nicht antworten, wenn du nicht willst!
    Lg
  3. sweet_tooth

    sweet_tooth Neu im Forum

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    Liebe Hannybee,
    ich hab mir ein paar deiner Beiträge durchgelesen, und ich muss sagen sie helfen mir echt weiter!
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  4. Hexenfeuer

    Hexenfeuer Neu im Forum

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    Hallo sweet (auch österreicherin?)

    Ich wahr als kind bereits sehr übergewichtig. Die bulimie macht es schwer zu leben aber ohne sie wahr ich die lezten 2 jahre auch unglücklich weil ich mit meinem gewicht auch nicht leben will. Ich wünschte mir irgentwie schon immer jemand anderes zu sein mit einem anderen körper.
  5. sweet_tooth

    sweet_tooth Neu im Forum

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    hey, ja ich bin auch aus Österreich, sieht man das auf meinem Profil?
    hmmm...wie war es mit deinen Eltern sagten oder andern Leuten- wie waren die Menschen in deinem Umfeld zu dir und deinem Gewichts-"Problem" ?
    Liegt Übergewicht in deiner Familie?
    Wie war euer Verhältnis zum essen zuhause?
    und was auch wichtig ist wie war es mit den Männern in deinem Leben wie gehen die mit deinem Körper um?
    ich finde diese (kleinen) Details prägen einen sehr im Bezug auf das eigene Wohlbefinden...
    Ich finde es etwas Schade wenn ich höre dass du gerne wer anders wärst ( obwohl ich das schon versteh, wenn ma leidet - kann man nicht aus seiner haut, das geht mir gleich)
    Aber es gibt uns alle nur einmal....jeden Menschen und es braucht jeden von uns auch wenn uns das zuzeit nicht so vorkommt.
    Man mus sich i-wie akzeptieren und lieben lernen denn man selbst muss sich 24h am tag, 7 Tage die Woche, usw aushalten und da sollte man mit der zeit eine gute und liebevolle Beziehung zu sich selbst entwickeln....
    Hab mal ne Frage; fällt es dir auch oft schwer andere Menschen an dich heran zu lassen?
    Wie steht es bei dir mit Sozialenkontaken?
    ps: du hast doch eine Tochter, wie ich lesen konnte....wie versteckst du diese Krankheit vor ihr?
    Und vor allem was tust du wenn sie es einmal herausfinden sollte?
    Liebe Grüße
  6. Kila

    Kila Neu im Forum

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    Hallo
    Ich hab dieses Forum gerade gefunden und mich angemeldet in der Hoffnung irgendetwas brauchbares zu finden, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß...
    Und ich habe bisher nur dieses eine Thema verfolgt, aber ich liege gerade wirklich im Bett und Weine, weil ich mich selbst in so viele
    Was du beschreibst hannybee wiederfinde, und weil deine Texte mir in irgendeiner weise Hoffnung geben da wieder rauszukommen. Ich habe die Krankheit nicht annähernd so lange wie du sie hattest. Ungefähr ein halbes Jahr, aber ich habe solche Angst davor.
    Ich spreche mit einer Psychologin aber irgendwie kann ich ihr nicht alles erzählen und dass was du geschrieben hast berührt mich und gibt mir die Hoffnung dass ich soweit komme es nicht nur zu verdrängen sondern irgendwann zu besiegen.
    Im Moment ist es zwar so, dass ich manchmal ein- zwei Wochen nicht kotze, aber im Hinterkopf hatte ich immer etwas wie;
    Dafür kannst du in ein paar Tagen/ Wochen/ bei der nächsten Feier richtig reinhauen und danach Kotzen.
    So kann ich es auf Dauer nicht schaffen gesund zu werden oder? Und das ist keine rhetorische frage, bitte antworte mir wenn du kannst.
    Also was ich dir eigentlich sagen wollte hannybee ist, dass ich dir wirklich dankbar bin für das was du hier so ehrlich und freundlich geschrieben hast und dass ich mich jetzt erst mal hinsetze und aufschreibe was mich Stört und wo vielleicht die Ursprünge liegen.
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  7. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Hallöchen Kila,
    hab grad durch Zufall noch die Benachrichtigung gesehen.
    Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um dich deinen persönlichen Themen zu nähern. Nimm dich selbst ernst, ernst genug, um dich diesem Thema zu stellen. Du schreibst, du hattest die Krankheit nicht so lange wie ich - ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du es vieeel schneller als ich wieder da heraus schaffst :) Jeder einzelne Tag mit dieser Krankheit ist einer zu viel, denn das Leben hat dir viel mehr zu bieten.

    Momentan braucht du offenbar noch die Sicherheit und die Kontrolle, dass du eine Gewichtszunahme wieder kompensieren kannst. Ich habe in der Anfangsphase mich auch in einem Fitnessstudio angemeldet - ich habe mir ausgerechnet, wie viel Geld mich das Kotzen kostet und hab festgestellt, dass ich davon auch so eine Mitgliedschaft bezahlen kann. Ich brauchte die Sicherheit, dass ich gegen die Gewichtszunahme kämpfen kann, dagegen auf dem Laufband anlaufen oder anradeln kann. Natürlich war auch das nur ein Versuch, etwas unter Kontrolle zu halten und vor etwas wegzulaufen, doch ich brauchte das eine Zeit lang. Dein Körper und deine Seele sind klug genug, dir Hinweise zu geben, was du zur Zeit brauchst und was du brauchst, um gesund zu werden. Du darfst dir da bedingungslos vertrauen.

    Ich drück dich mal unbekannterweise!
    Liebe Grüße,
    HannyBee
  8. kew

    kew Neu im Forum

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    Hi, bin das erste Mal in so einem Forum selbst aktiv und auch nur weil ich nach jahrelanger (oder besser jahrzehntelanger) Kotzerei an meine Grenze komme! Habe diesen Chat bis Hanny Bee 08/11 gelesen und finde es auffallend anders als alles was ich bisher gelesen habe... wenn ich jetzt meine Fressalien der letzten Stunde losgeworden bin, gehe ich ins Bett und hoffe morgen hier wieder her zu finden um weiter zu lesen. Wäre ja geil, wenn das der Impuls bringt um mich von dieser SCHEISS SUC'HT zu befreien. Bin am Limit.... gute Nacht.
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  9. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Hi Kew!
    Hoffe, du findest heute wieder her und den Impuls, den du brauchst ;)
    LG,
    Bee
  10. Applecranberryjuice

    Applecranberryjuice Neu im Forum

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    Hey alle zusammen. Erst einmal - ich habe mir nicht alle Posts durchgelesene, also entschuldigt, falls ich hier irgendwas wiederhole oder Ähnliches. das ding ist nur - ich muss irgendwo anfangen darüber zu reden. Anfangen darüber zu reden, dass ich ein gestörtes Essverhalten habe. Ich hatte es bisher einer Person erzählt, zu dieser habe ich aber keinen Kontakt mehr. Wie auch immer, ich bin in einer eher komplizierten Lage. Nicht das ihr anderen es nicht auch seid. Also bei mir ist das so, ich habe dieses essverhalten nun schon eine ganze Weile, ich kann nicht genau sagen für wie lange. Das Ding ist, ich mache gerade ein Au Pair Jahr. Nun werden sich bestimmt einige denken, wie kann sie nur so etwas machen, sie weiß sie ist in dieser Hinsicht "krank" und dennoch reist sie in ein anderes Land um auf fremde Kinder aufzupassen. Glaubt mir genau das denke ich mir auch immer wieder. Aber für mich war es vor einem Monat einfach so, dass ich dachte, dies ist vielleicht die Lösung. Raus aus der Schule, raus aus Deutschland, Abstand zu allem. Dazu kam, dass ich dachte, ich bin in einer fremden Familie, einem Fremden Haus, da kann ich sowas gar nicht machen, so viel essen, dass ich mich schlecht fühle und mich daraufhin übergebe. Hier die traurige Wahrheit. es geht sehr wohl und das macht mich nur noch unglücklicher. Ich bin in einer Familie die absolut Gold wert ist, die viel Sport macht, sich vorwiegend gesund ernährt, demnach eigentlich perfekt. Aber ich schaffe es nicht. Und ich kann hier auch zu keinem Therapeuten - sowohl meine Hostfamily als auch meine richtige Familie wissen nicht, dass ich solche Anfälle habe.
    Ich hatte schon einmal eine Phase, da meinte ich es geschafft zu haben. Bei mir ist es so, dass ich damals Süßes und andere Sachen, die ich gerne esse und denen ich dann "verfalle" gemieden habe, aus Angst, wieder anfällig zu werden. Dann war ich mit meinen Großeltern unterwegs für einen Urlaubstrip. Und da habe ich mir "erlaubt" etwas zu essen, was ich liebe und genau das trat ein wovor ich mich so sehr gefürchtet habe. Es macht mich traurig, einfach nur unheimlich traurig. Ich denke die beiden größten Faktoren sind die Langeweile und das ich mich in meinem Körper nicht wohl fühle so wie er ist. Dazu kommt, wenn ich Langeweile habe, dann fange ich an zu backen, kochen etc. Auch hier bei meiner Hostfamily. Natürlich mache ich es auch für sie. backe Cookies und so weiter - nur esse ich sie schneller, als sie sie essen könnten. da denke ich mir schon, dass sie sich denken:DA BÄCKT SIE DAS GANZE ZEUG UND DANN ISST SIE ES ALLEIN. Aber ich kann es irgendwie nicht kontrollieren. Ich liege abends im Bett und denke mir MORGEN, morgen ist ein neuer Tag du hältst es durch, du stopfst dir nicht unnötig etwas rein, du genießt, du schaffst das. Und dann finde ich mich wieder - schau den Löffel an und das Peanutbutterglas und könnt heulen.
    Wie gesagt, ich denke ihr könnt mich hier am besten verstehen und ich denke, darüber zu reden hilft mir vielleicht schon etwas. Danke fürs lesen und zuhören!