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Dieses Thema im Forum 'Bulimie Erfahrungen & Diskussionen' wurde von HannyBee gestartet, 8 August 2011.

  1. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Ort zum Linksammeln, damit man schneller drauf zugreifen kann! :)
  2. HannyBee

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  3. Michi

    Michi mybulimie.de Staff Member

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    Die Pille hilft mir v.a. teilweise dazu, dass ich mich nicht übergebe so oder so. Weil ich nahm sie dann extra immer mittags, damit ich erstmal nicht versuchte sie wieder herauszukotzen. Manchmal, in krassen Zeiten, war das auch kein Hindernis, aber oft eben.
  4. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Was Interessantes gefunden (es öffnet sich ein pdf-Dokument):
    "Essstörungen - Leitfaden für Eltern, Angehörige und Lehrkräfte"

    www.bzga.de/pdf.php?id=2ba2ac959c72edb3927e6cb785739b5c

    BzGA ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
    Ich find die Darstellung sehr, sehr ausgewogen und feinfühlig. Bin ziemlich positiv überrascht davon :)
  5. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Oh, durch Zufall einen wahnsinnig interessanten Link gefunden: Schaut euch den mal an, der Autor erzählt etwas über die Verschiebung, dh. welche Gefühle gegenüber Personen zB auf das Essen verschoben werden. Fand ich echt interessant!

    "Die auffällige Äquivalenz im Umgang mit der Nahrung und mit Personen legt die Interpretation nahe, die "Freßattacke" sei eine Ersatzattacke und richte sich gegen eine Person, unbewußt gegen ein Muttersurrogat. Eine personengerichtete Attacke würde jedoch Schuldgefühle machen, weshalb auf die Nahrung ausgewichen werden muß. Die Schuldgefühle bleiben jedoch trotz Verschiebung erhalten, und die Eßanfälle müssen wegen ihrer unbewußten aggressiven Bedeutung verheimlicht werden. Dem entspricht, daß die Kranken dazu tendieren, aggressive Auseinandersetzungen bzw. Differenzen zu vermeiden. Die Enttäuschung und die resultierende Wut, die den Eßattacken zugrunde liegen, ähneln den Tobsuchts- bzw. Jähzornsanfällen in der Kindheit dieser Patienten, allesamt extreme Affektsituationen. Der Eßanfall zeigt noch etwas von dem Trotz, wenn "verbotene" Lebensmittel verschlungen werden, der häufig rituelle Charakter der Anfälle hingegen, daß der Affektansturm unter Kontrolle gebracht werden soll.
    Die Eßstörung entpuppt sich als Beziehungsstörung. Das Eßsymptom ist Ausdruck einer inzwischen als gesichert geltenden sozialen Phobie, die bereits in der Kindheit diagnostiziert werden kann, also lange vor Ausbruch der Eßsymptomatik. Die der Phobie eigentümliche Verschiebung, hier von einer Person auf das Lebensmittel, zeigt auch die Nähe der Erkrankung zum Fetischismus.
    Freßanfälle beinhalten immer einen Kontrollverlust, der als Niederlage im Kampf gegen das Muttersurrogat empfunden wird und für den die Patienten sich schämen. Solche Kontrollverluste werden stets antizipiert, was zur Vermeidung von Situationen führt, in denen Scham droht. Auch hierin ist die soziale Phobie begründet.
    Neben der Funktion, aggressive Affekte ersatzweise im Eßanfall zu erledigen - die Ventilfunktion des Symptoms -, erfüllt das Symptom noch eine weitere Aufgabe: es dient keineswegs der Sättigung, sondern der Verdauung von un(v)erträglichen Affekten. Über das Essen wollen die Patienten sich leer machen, sich von als zu intensiv empfundenen Gefühlen und Erlebnissen, von Wut, Neid, von Scham, Schuldgefühlen, aber auch von Liebesgefühlen, Sehnsucht und Dankbarkeit, erleichtern."

    http://www.psychoanalyse-aktuell.de/therapie/ess-stoerungen.html
  6. RosieWhite

    RosieWhite Neu im Forum

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    Hallo,
    ich hoffe mein Link passt hier auch hin:

    https://www.soscisurvey.de/TUC/?q=Gesundheit

    Es ist eine Umfrage zum Thema Ernährung, Gesundheit und Schwangerschaft. Also für alle (werdende) Mütter interessant. Die Aussagen sollen helfen, spezielle Therapien für Betroffene mit Kinder(wunsch) zu erstellen.

    Darf auch gern per Mail oder so weitergeleitet werden.

    LG Rosie
  7. Chris_3

    Chris_3 Neu im Forum

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    Hallo,

    ich habe folgenden Link entdeckt:
    https://instahelp.me/lexikon/bulimie/

    Diese Website bearbeitet das Thema eigentlich sehr gut und umfassend auf einem hohen Niveau.

    Fraglich ist aber, ob dieses Service bei Bulimie wirklich helfen kann... Was meint ihr?

    Viele Grüße
    Christoph