Ich bin neu

Dieses Thema im Forum 'Steckbrief' wurde von Michi gestartet, 5 Juni 2011.

  1. Murmel

    Murmel Neu im Forum

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    Hallo,

    also, ich bin 33 Jahre alt und habe eigentlich erst vor 5 Wochen damit angefangen, Essen in mich hineinzustopfen und dieses dann wieder zu erbrechen. Ich war überrascht, dass es funktioniert hat und habe gedacht, das habe ich im Griff, aber ich merkte, ich habe es eben nicht im Griff, weil ich diese Hemmschwelle überschritten hatte und es mir seitdem so einfach erscheint.

    Kurz meine Geschichte: von Kindesalter an haben meine Eltern mir immer wieder gesagt, ich soll aufpassen, dass ich nicht zu dick werde (das zieht sich bis heute hin!!!). Ich habe immer das Gefühl bekommen, dass ich nur mit einer schönen, schlanken Figur "vorzeigbar" bin. Und ich muss dazu sagen: ich war nie dick! Ich hatte bei einer Größe von 1,63 ein Gewicht um die 62 kg. Ich habe meinen Mann mit 19 kennengelernt, der mich so genommen hat, wie ich bin. Zwischendurch habe ich auch mal zugenommen (war dann bei 70 kg). Da hat meine Mutter schon wieder die absolute Krise gekriegt und sogar gemeint, was mein Mann doch denken soll, er würde doch auch die schlankeren jungen Frauen sehen. Ich habe es dann 2006 geschafft, für unsere Hochzeit wieder auf die 63 kg zu kommen. Anfang 2007 wurde mein Mann schwer krank und ich habe vor lauter Kummer bis zu 57 kg abgenommen (in meinen Augen kein dramatisch niedriges Gewicht). Alle um mich rum haben sich Sorgen gemacht (außer meine Mutter. Ihr gefiehl das). Als ich mich wieder berappelt hatte und wieder 5 kg zugenommen habe, hat meine Mutter doch tatsächlich gesagt, ich solle aufpassen, dass ich nicht wieder so dick werde. Das hat mich sooooo verletzt. Ich habe dann zugenommen. Ich wog bis letztes Jahr 82 kg. Habe dann wieder vor lauter Kummer 23 kg abgenommen. Mitte März ist mein Mann gestorben und ich komme seitdem nicht mehr klar. Ich werde von allen Seiten zum Essen genötigt und dass ich doch wieder zunehmen soll . . . Vor lauter Wut habe ich dann wohl gedacht: so, dann esse ich halt, da seht wie ich esse. Habe mich aber so voll gefühlt, dass ich diese Kotzerei angefangen habe. Ich habe letzte Woche meiner Therapeutin davon erzählt, da ich gemerkt habe, dass ich es nicht mehr in den Griff bekomme. Sie hat mir gesagt, dass ich mir wieder regelmäßige Mahlzeiten (3 x am Tag) angewöhnen soll und unbedingt ein anderes Ventil brauche. Nach draußen gehen, Freunde anrufen, etc. Seitdem habe ich das Gefühl, dass es nur noch schlimmer geworden ist, weil ich immer nur daran denke, wie sehr ich mich ablenken muss und wie sehr ich darauf achten muss, regelmäßig was zu essen. Ich muss gestehen, dass ich mir so, wie ich jetzt bin, gefalle. Auch wenn die ganzen Kilos vor lauter Kummer runter sind. Ich will einfach nur so bleiben und wieder normal essen.

    Liebe Grüße
  2. luma

    luma Neu im Forum

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    Hallo Zusammen....

    Ich bin 21 Jahre alt und leide seit ca. 4 Jahren an Bulimie. Wie alles angefangen hat oder wieso alles angefangen hat, weiss ich nichts mehr... aber es hat leider noch nicht aufgehört..

    Anfangs war es wir bei vielen warscheinlich einfach nur manchmal....diese Prozedur hat sich dann irgendwann so eingelenkt, dass es täglich einpaarmalmal war usw....

    Ich hatte zwischendurch einmal ziemliche Kreislaufprobleme und habe all meine Kraft zusammengenommen um alleine da raus zu kommen. Nun es hat geklappt, vorerst... Irgendwann kam dieses Dranggefühl und die "innere Stimme" die mich fast schon zum kotzen zwingte...

    Nun ich habe immer mal wieder 1-4 wochen aufgehört, richtig davn los bin ich nie gekommen... Ausserdem habe ich keine Fressanfälle wie es eigendlich normal wäre, ich erbreche einfach mein ganz normal gegessenes, eine Normale Portion wie sie jeder Mensch isst.

    Ich habe bereits einigen Ärzten geschrieben weil ich einfach wieder normal Leben will, weil ich normal essen möchte ohne ein Gewissen zu haben... ich möchte einfach nur ganz normal wie jeder andere Mensch das Leben und das Essen geniessen...
    Ich habe die Ärzte gefragt was ich tun soll, ob eine Therapie notwensig sei. Doch ich bin irgendwie eher auf Abwehr gestossen. Die Antworten waren nur: das schaffen Sie schon alleine, Sie haben es ja schon einmal geschafft. EBEN NICHT, SONST WÄRE ICH JA NICHT WIEDER AN DEM PUNKT. Naja, leider hatte ich einfach das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden und habe es wieder aufgegeben, habe mich einbisschen aufgegeben....

    Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob dies wirklich Bulimie ist, obwohl ich keine Fressanfälle habe?
    was meint ihr?
  3. Katruschka20

    Katruschka20 Neu im Forum

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    @Luma
    Ich denke, dass es auf jeden Fall Bulimie ist. Esstörungen entwickeln sich ja nicht bei jedem identisch! Bei dir sind es halt kleinere Portionen aber du übergibts dich nach dem Essen, also hat es auf jeden Fall was mit Bulimie zu tun. Das mit den Ärzten tut mir Leid, gib trotzdem nicht auf.
  4. Kiddel

    Kiddel Neu im Forum

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    @ luma
    Also wenn du normale Portionen isst und die dann wieder erbrichst müsstest du ziemlich dünn sein oder? Ich glaub eher das du in Richtung Magersucht gehst, aber die Übergänge sind da ja auch fließend. So wie das bei dir ist hat das ja auch bei vielen angefangen, die Fressattacken kamen halt erst später... Allerdings sind die Fressattacken auch so ziemlich das Hauptmerkmal für die Bulimie, weil es gibt ja auch den Non-Purging Typ, der sich nicht mal übergibt.

    Ärzte nehmen Psychologen und Psychosomatische Krankheiten generell nicht so ernst. Hat mein Hausarzt auch nicht so wirklich, lass dich davon nciht entmutigen, die haben keine Ahnung...
  5. angehoeriger

    angehoeriger Neu im Forum

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    Hallo,

    ich bin heute beim Googlen über das Forum hier gestolpert und dachte ich melde mich mal an. Ich weiß allerdings nicht wie "erwünscht" ich hier bin. Ich selber bin nicht von einer Bulimie betroffen aber meine Verlobte...

    Ich fänd's schön, wenn ich hier etwas Unterstützung bei euch finden könnte, denn ich liebe sie wirklich sehr und möchte sie gerne unterstützen und für sie da sein, aber es ist natürlich nicht einfach für einen "Außenstehenden" der selber nicht betroffen ist das Richtige zu tun...

    Wäre also cool, wenn ich hier mit euch schreiben dürfte. Falls ihr das jedoch nicht möchtet, dann ist's auch ok und ich suche mir anderweitig hilfe.

    Gruß
  6. Michi

    Michi mybulimie.de Staff Member

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    Hi alle zusammen,
    @ Luma: Wie bei meinem Hausarzt: Er fragte nur, treiben sie auch Sport, dann ist es nicht so schlimm. Kurzes Gespräch, das wars, keine HIlfe nicht, kam mir sehr verarscht vor. Aber ich denke duhast es auf jeden Fall, ich denke, egal, wann, wie oft, WENN man sein Essen ab und an erbricht, bewusst, dann hat man Bulimie. Aber das ist meine unärztliche Meinung, aber es ist ja nicht normal Essen, das gut ist, herauszutkotzen!!!! Ich kann dich verstehen, weil der Hilfeschrei beim Arzt, der schon Überwindung kostet ging nach hinten los und man denkt, so schlimm ist es ja nicht, aber ist es, DEFINITIV!!! Und deswegen: Versuche auch das wenige Kotzen in den Griff zu bekommen, immer wieder!!!
    @Angehöriger: Also wie bereits geschrieben: Als drauf los, vielleicht erzählst du mal ein bisschen, dass wir wissen, wo wir anknüpfen können und wie wir dir helfen können :)
    Alles Liebe, Michi
  7. Hanna27

    Hanna27 Neu im Forum

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    Hallo zusammen.
    So, ich bin ganz neu hier.
    Leider leide ich schon seit ca 1.5 Jahren an Bulimie. In letzter Zeit jeden Tag.
    Ich gehe noch aufs Gymnasium und esse morgens und mittags ne Kleinigkeit.
    So weit so gut, doch wenn ich abends von der Schule nach Hause komme, hab ich
    oft den Drang, alles mögliche zu essen und erbreche danach wieder. Ich nehme mir
    so oft vor, aufzuhören. Aber es braucht bloss ein kleines bisschen Schokolade
    oder sonst was "Verbotenes" und schon ist das schlechte Gewissen da.
    Dann ist mir eh schon klar, dass ich mich übergeben werde, darum kann
    ich dann auch alles in mich hineinstopfen..
    Es gäbe noch einiges zu erzählen, aber ich denke das reicht erstmals :)
    Ich hoffe sehr, dass ich hierdurch Fortschritte machen werde.
    Liebe Grüsse.
  8. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Ihr Lieben!
    Lang nichts gehört - irgendwie hab ich keine Benachrichtigung mehr gekriegt, wenn sich hier was getan hat :confused:
    Ich hoffe, euch gehts gut? Hab öfter an euch gedacht :)
    Alles Liebe,
    HannyBee
  9. Kiddel

    Kiddel Neu im Forum

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    @ angehöriger
    Ich finde es super wie du dich um deine Freundin kümmern willst. Du sagst du ekelst dich nicht vor ihr? Dann lass sie das am Besten wissen. Wahrscheinlich schämt sie sich dafür Bulimie zu haben.
    Wie du schon festgestellt hast, verdrängt die Bulimie so ziemlich die Gedanken an alles andere. Frag sie vielleicht was für Dinge ihr tun könntet um sie davon abzulenken.
    Unterstütz sie aufjedenfall bei ihrer Therapie und ermutige sie weiterzumachen, zur Not halt wieder bei einen anderen Therapeuten.
    Viel Glück euch beiden ;)
  10. Ellen80

    Ellen80 Neu im Forum

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    Hallo,

    ich bin neu hier 31 Jahre alt und habe seit 15 Jahren Bulimie. Vor zwei Wochen habe ich zum ersten Mal den Schritt gewagt und mich meinem Hausarzt anvertraut. Doch Hilfe habe ich keine bekommen, nur eine Adresse. Jetzt will ich weitermachen und gehe Ende Juni in die Sprechstunde einer Klinik, die auf Essstörungen spezialisiert sind. Ich hoffe, dort Hilfe zu bekommen...doch manchmal denke ich, vielleicht hab ich auch schon zuviel Bücher über das Thema gelesen und zu lange schon Bulimie, so dass ich nie wieder richtig frei leben kann...davor habe ich ein bisschen Angst. Doch der Wille, es anzupacken und endlich eine Therapie zu machen, ist groß. Vorher habe ich es mit "Selbsthilfe" probiert, viel gelesen und versucht, mein Leben ohne Bulimie hinzubiegen....doch ich bin schon so oft gescheitert, dass ich meinen Gesamtzustand nicht mehr aushalte und von allem nur noch weg will. Kleine Dinge im Alltag sind für mich schon eine fast nicht zu bewältigende Herausforderung. Und die Depressionen, die ich seit zwei Jahren habe, werden auch immer schlimmer. Zudem habe ich eine Zwangsstörung....täglich muss ich vor der Arbeit und abends vor dem Schlafen gehen den Herd, die steckdosen und die Wasserhähne kontrollieren. Und das dauert oft lange, weil ich alles mehr als 5 Mal kontrollieren muss...Da ich alleine lebe, sehe ich meine Chanvce, von der Bulimie, den Depressionen und den Zwängen wegzukommen, in einer stationären Therapie. Wenn ich abends allein zu Hause bin, weiß ich nie, wie der Abend ausgehen wird...und jeden Tag dreht sich alles nur ums Essen oder eben ums Nichtessen, damit ich keinen FA auslöse...
  11. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Hi Ellen!
    Ich finds schön, dass du den ersten Schritt gemacht hast und dich jemandem anvertraut hast. Ich hoffe, du bekommst die Hilfe, die du dir wünschst :) vielleicht magst du ja später an anderer Stelle ein bisschen über deine Erfahrungen mit der Klinik erzählen?
    Diese "Zwänge" (ich hatte keine Zwangsstörung, bei mir waren das nur "Macken", die mich nicht gequält haben) kenne ich, ich hatte sie in abgeschwächter Form und ganz selten heut auch noch, sodass ich nachts nochmal aufstehen und zur Haustür gehen muss, um zu gucken, ob ich den Schlüssel hab stecken lassen... ^^Mir persönlich zeigt das, dass ich mich zu bestimmten Zeiten "bedroht" fühle und mich am liebsten einigeln würde.
    Alles Liebe,
    HannyBee
  12. Ellen80

    Ellen80 Neu im Forum

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    Danke HannyBee,
    heute ist auch wieder so ein Tag, wo ich mich ganz schön ablenken muss. Ein freier Tag ist immer eine Herausforderung. Eigentlich hab ich genug zu tun und werde aber in der ersten Krisenzeit heute ab 14 Uhr einfach mal die Wohnung verlassen und erst gegen 18 Uhr zurückkommen. Ein Abstecher zu meinen Eltern wird mir gut tun. Und ich denke immer, dass ich das Essen nicht verdient hab, wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin. Bin ich nachmittags unterwegs, dann fällt es mir abends leichter, das Essen zu genießen. Ansonsten würde das nur in einem Fiasko enden heute...zumal das Wetter bei mir hier auch heute ganz schön auf die Stimmung drückt. Ich führe seit ein paar Wochen auch ein Tagebuch, wann ich was esse....das hilft mir sehr....sonst hatte ich immer irgendwann keinen Überblick und dachte "oh je ich hab bestimmt schon zuviel gegessen" und dann kam der FA, weil es dann ja eh schon "egal" war....mit dem Tagebuch habe ich einen Überblick, stelle fest, dass man nach vier Stunden hunger haben darf und fühle mich damit sehr sicher...auch wenn es manchmal mühsam ist, alles zu notieren....aber es ist gar nicht viel...eigentlich auch zu wenig, aber ich hab den Überblick und das gibt mir Stabilität...und ich merke, dass ich durch regelmäßigeres Essen einem FA vorbeugen kann. Denn wenn ich den ganzen Tag gar nichts esse, ist schon abends der FA vorprogrammiert, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Da ich allein lebe, ist es schwierig, sich dann abzulenken oder erst mal in Ruhe darüber nachzudenken, was man eigentlich will. Ich mache mir jetzt tagsüber im Büro schon Gedanken darüber, was ich abends tun möchte, wenn ich Feierabend hab. Dann bin ich organisierter und statt einem FA wird es dann erst mal ein Tee und eine Stunde Pause. Dann ist es deutlich besser, ich kann mir dann auch etwas kochen und es endet dann so auch nicht im FA...komme ich aber nach Hause ohne Plan und Verstand, dann klappt das nicht den FA zu verhindern....in den letzten zwei Jahren habe ich alles mögliche an Literatur zum Thema gelesen, unter anderem auch das Buch "Die Bulimie besiegen. Ein Selbsthilfeprogramm" und "Die heimliche Sucht, unheimlich zu essen". Die haben mir sehr geholfen, mir selbst zu helfen, wenn es kritisch wurde. Aber ich muss zugeben, dass ich nicht mehr wirklich weiß, was "normale" Portionen sind und wann ich wirklich Hunger habe bzw. wann ich satt bin. Ich mag es, wenn ich nach einem Essen nicht das Gefühl habe, pappsatt zu sein, sondern so, dass ich noch etwas unternehmen kann. Das gelingt auch, wenn ich mir etwas aus frischen Zutaten wie Gemüse und Salat zubereite. Alles andere lasse ich dann doch eher weg, wenn mir das zu gefährlich erscheint. An manchen Tagen...also so einmal im Monat, gönne ich mir dann aber auch mal eine halbe Pizza...dann ist das ein Genusstag, den ich einplane und an dem ich mir bewusst etwas gönne, was ich sonst im Alltag vermeide. Zudem kann ich immerhin essen genießen, wenn ich eingeladen bin, mit anderen zusammen esse und auch, wenn ich mit Freunden in ein Restaurant gehe. Es macht für mich noch einen sehr großen Unterschied, ob ich mir selbst etwas auf den Teller packe oder ob ich Essen im Restaurant fertig auf dem Teller serviert bekomme. Im Restaurant denke ich immer, die werden wissen, was eine Portion ist und ich genieße es. Würde ich zu Hause diese Menge auf dem Teller haben, würde ich es nach der Hälfte des Essens aufgeben und den Rest in den Kühlschrank stellen für den nächsten Tag oder ich würde alles Essen, dann denken, oh je das war zu viel und wäre wieder im FA drin. In nächster Zeit kaufe ich mir ein weiteres Buch, mittels dem ich mich an normale Portionen gewöhnen will....bzw. das mir helfen soll, "normale" Portionen auch alleine zu Hause zu genießen.
    Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende und viele liebe Grüße,
    Ellen80
  13. Lena864

    Lena864 Neu im Forum

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    Hallo liebes Team

    Ich brauch einen kleinen Rat….
    Ich weiß nicht in welcher Form ich krank bin :-( Ich bin 25 und leide seit 4 Jahren an Panikattacken, die ich zur zeit gut im griff habe!!!! Aber : da meine panikattacken durch meine Hypochonderische Ader ausgelöst wurden , habe ich ein ziemliches Problem im Moment !!!! Vor 4 Monaten ca habe ich von „Wasservergiftung“ gehört und habe seither so eine dramatische Angst diese zu erleiden , dass ich entweder kaum was trinke oder es sofort wieder erbreche.... Ich erbreche jeden Tag bis zu 10 mal ( manchmal mehr )....
    Ich habe zwar auch Übergewicht und fühle mich unwohl aber meine "Kotz-Attacken" sind begleitet durch die Angst zuviel Flüssigkeit in mir zu haben ....
    Habe auch keine Fressanfälle!!!! Ich esse gerne! Und ich hab auch immer viel getrunken, ich hab immer so Durst !!!! Aber ich habe so Angst zuviel Wasser in mir zu haben !!!!
    Mein Hals tut so weh und ich Ekel mich vor mir….:-(
    Aber was habe ich , was mache ich nur????
    Eine Antwort wäre echt Super

    Lg Annalena
  14. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Hi Annalena!
    Wasservergiftung hör ich das erste Mal. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie wir dir helfen können? Damit solltest du dringend zu einem Experten, insbesondere, wenn du schon länger andere psychische Symptome hast - weiß nicht, ob bei sowas auch eine Verschiebung passieren kann? Immerhin ist das ja auch eine starke Angst, die dich im Griff hat.
    Ich drück dich ganz lieb und wünsch dir gute Besserung!
    HannyBee
  15. marilyn289

    marilyn289 Neu im Forum

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    Hey Ich bin neu hier ;)
    Ich bin 21 jahre altWohne noch zuhause(mit meiner Schwester und meiner Mum)
    Habe seit 3 1(2 Jahren einen Freund udn mit den bin ich eigentlich ganz glücklich

    Ich hatte von meinen 16.bis 19. Lebensjahr akute bulimie)(Mehrmals fa s übergeben)
    So richtig muss ich sagen hatte ich keine Teeniezeit es drehte sich alles darum
    wann ich den nächste fa und es danach wieder loswerden kann!!!
    2009 Gings mir so shclecht dass ich ins kh kam udn als sie mir erzählten ,dass meine Speiserühre entzündet sei(auch wegen meinen Freund den ich in diesem jahr lieben lernte udn wir zusammen kamen)ENtschied ich
    mich für einen stat. Klinikaufenthalt!
    Es ging danach alles tatsächlich besser ich habe normal gegessen (nach dem essensplan der klinik)
    Und habe gelernt dass ich das essen einfach "zulassen" muss)
    Es lief alles ganz gut muss zwar gestehen dass ich hin udn wieder mal kleine Rückfälle hatte(ohne Fa!)
    aber gehungert oder was wegegelassen akm für mich nie in frage!!
    Als ich dann letztes Jahr mein Höchstgewicht erreicht hatte(leider wegen Antidepressiva wurde mir gesagt)

    Versuchete ich weniger zu essen udn mich mehr zu bewegen
    NUn muss ich sagen dass sie ieses Jahr die Essstörung wieder heimlich eingeschlichen hat
    Ohne das ich sagen konnte "Halt stopp"
    Ich habe immer mehr weggelassen so das ich schon fast seit einen halben jahr immer das gleiche esse)
    udn seit 3 monaten leider fats wöchentl wieer Fa s habe (die ich aber NUR bei mein Freund mache wenn er arbeiten ist)Zuhause würd ich mich es niee trauen und könnte es meine rfamilie nicht antun dieses wieder mitzubekomm :(

    Ich habe sehr viel an gewicht verloren muss sagen mir geht es nicht unbedingt um das gewicht (Klar habe ich auch extreme angst vorm zunehmen)aber abnehmen möcht ich jetzt nicht noch mehr!!!
    Ich fühl mich körperlich ziemlich shclapp udn kraftlos und sehr sehr müde
    ABer ich kann mein essensverhalten einfach nicht ändern!!
    Ich werde demnächst in eine klinik gehen(hauptsächlich wegen meiner Depressionen)aber ich rede mit meine rpsychiaterin nochmal drüber ob es nicht vllt doch besser wäre nochmal in die essgestörten Abtlg. zu gehen...

    Jaa,Dass ist mein 2.Ich !!!!Was mich ziemlich stört aber ich es nicht loslassen kann ich hoffe ihr konntet euch ein wenig ein Bild von mir machen un cihw ürde mcih freuen über eure Beiträge
    Lg
  16. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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    Hallöchen Marylin,

    schön, dass du hergefunden hast :) Es ist toll, dass du es schon mal lange Zeit fast FA-frei geschafft hast. Wenn du magst, kannst du hier auch deine Therapieerfahrungen schildern (gibts einen Extrathread zu).

    Vielleicht findest du hier ein paar Anregungen, die dir weiterhelfen. Du bist schon auf dem richtigen Weg - du siehst, dass es etwas Störendes ist. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und gib nicht auf. Die Klinik für Essstörungen wäre bei dir vielleicht wirklich "besser" - also es hört sich so an, als wäre das zur Zeit dein dringlicheres Problem?

    Alles Liebe,
    HannyBee
  17. marilyn289

    marilyn289 Neu im Forum

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    Guten Morgen liebe Hanni Bee
    Ja dass ist ja das Problem irgendwie ist beides grad sehr im vordergrund!
    Ich werde da auf jednefall nochmal mit meiner psychiaterin reden oder entscheide mich dann wenn es soweit ist(falls man das kann)
    Ja finde es immer wieder schlimm dass ich die fa s wieder habe aber du ahst recht 1mal in der woche ist auch shcon eine "gute leistung" muss ich sagen auchw enn diese mich auch sehr sehr runterziehen körperlich psychisch wie geldmässig aber ich weiss dass ich kämpfe und versuche sie zu verhindern!!
    Wie geht es dir denn mit deine rKrankheit j?
    ja ich bin ganz froh hier zu sein danke :)
    war auch in nen anderen forum aber ort war mir das zu kompliziert hier sieht man wenigstens ob man nachrichten hat oder nicht!!!
    Lg
  18. HannyBee

    HannyBee War schon öfters hier

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  19. caitanaa

    caitanaa Guest

    Hey Leute
    Ich muss mir jetzt einfach mal was von der Seele shreiben. Ich bin seit ein paar Monaten essgestört und habe bulimie. alles fing mit einer ernährungsumstellung, diät an die dann irgendwann ausartete. Ich denke ihr wisst alle was ich meine und kennt vllt sogar den anfang solch einer essstörung. irgendwann durch zu wenig essen, folgten dann die fressanfälle. ich suchte mir einen tag in der woche aus an dem ich alles aß was ich mir den rest der woche nicht erlaubte. anfngs hielt sich alles noch in grezen. iwann jedoch aß ich soviel dass mir schlecht wurde - jedoch übergab ich mich zu diesem zeitpunkt noch nicht. nach noch einiger zeit kam es aber dann schließlich dazu dass ich mich nach solch einem tag übergab weil ich mich so erbärmlich fühlte. tja und mittlerweile bestimmt diese es meinen alltag. ich denke von morgens bis abends nur ans essen und ans übergeben. seit 5 wochen ist es so schlimm wie noch nie. ich habe mich seither JEDEN vedammten tag volögefressen und so oft gek**** dass ich es gar nicht mehr zählen kann. ich arbeite von morgens bis mittags und da hält es sich noch in grenzen. jedoch denke ich da schon nur die ganze zeit ans essen -.- sobald ich nach hause komme geht es los. bis abends, bis ich dann das letzte mal erbrochen habe und ich mir so dämlich vorkomme, es mir so verdammt schlecht geht und ich mir jedes mal aufs neue vornehme alles ab dem nächsten morgen zu ändern. bisher hat es nicht fuktioniert
    meine eltern wissen bescheid und ich war letzte woche bei einer therapeutin, jedoch meinte sie schon dass sie mir wahrscheinlich nicht viel helfen kann so ndern das nur eine klinik könne. heute geht es mir wiedermal so richtig shlhect. langsam sehe ich gar keinen sinn mehr in meinem leben. das soll nicht heißen dass ich nicht mehr leben will oder und so aber ich lebe derzeit nur um zu essen und zu kotzen ^^ ich habe keinen spaß mehr an irgendwas, gehe nicht mehr raus, will niemanden mehr sehen. ich weiß einfach nicht weiter. ich will es so unbedingt alleine schaffen!! ey un d obwohl es mir wegen dem verdammten essen so scheiße geht sitze ich grade hier und esse schokolade bis zum umfallen während ich das schreibe.
    ich will mein leben zurück!
    was noh zu dem gqanzen kack hinzukommt ist dass ich total zugenommen habe und mich echt unwohl und hässlich fühle. klar andere sehen das nicht aber MIR ist es wichtig dass ich mich in meinem körper wohlfühle und das ist zu zeit absolut nicht der fall. mir geht es so schlecht wie noch nie in meinem ganzen leben ..

    habt ihr vielleicht die selben erfahrungen gemacht?
    habt ihr irgendwelche tipps? :/
    und bitte kommt mir nicht nur mit antworten wie : geh in die klinik, du bist doch krank ^^ etc .. da hilf mir wirklich nicht
    ih hoffe ich finde jmd der mir etwas beistand leistet ..
    LG
    Caitanaa


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  20. misses

    misses Neu im Forum

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    @ caitanaa
    Ich kenne das auch, nur daran zu denken wann ich essen kann und wie ich es wieder losbekomme und wie ich es vor meinen Freunden geheim halte. Alles das macht das Leben so kaputt, obwohl man das ja garnicht mehr Leben nennen kann. Ich bin selbst seit 6 Monaten in "Therapie" allerdings war der Grund nicht erst die ES sonder Suiziedversuch und SSV aber jetzt geht es bei der Therapie über die ES,über meine Freundin :) Bei mir bringt die Therapie nichts und in die Klinik geht auch nicht, mir kommt bei dem Gedanken die Angst hoch dass ich nur abgeschoben werden und es eh nichts bringt. Was du verleicht machen könntest mit einer Person reden der du vertraust, ich hab da gute Erfahrung gemacht. Ich bin zu meiner ehemaligen Grundschullehrerin gegangen und sie hat mir zugehört und das hilft auch schon. Gut sie hat Erfahrung mit diesem Thema da sie selber ES hatte aber ich habe auch mit meiner Nachbarin gesprochen die älter ist als ich und es hilft wenn man weiß dass man jemanden hat der ein versucht zuverstehen und hinter einem steht. Inzwischen wissen sie auch den Grund für alles, hast du ein Grund warum du das machst? kannst dich ja melden :)