Ich bin neu

Dieses Thema im Forum 'Steckbrief' wurde von Michi gestartet, 5 Juni 2011.

  1. Angelicio

    Angelicio Neu im Forum

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    Magst Du erzählen was bei Dir so los ist? Es muss ja Gründe für Deinen Selbsthass geben?!
    Lebst Du noch daheim? Wie ist Dein Verhältnis zu Deinen Eltern?

    Ich kann Dir gut nachempfinden mit dem vor anderen das glückliche Mädchen spielen. Ich tue nichts anderes seit mindestens 14 Jahren. Aber umbringen wollte ich mich noch nie.

    Bist Du in Behandlung?
  2. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Mmh, ich bringe zwar alles mit einem bestimmten Ereignis in Verbindung, allerdings ist das etwas worüber ich nie gesprochen habe, und auch nicht vorhabe es zu tun, zumindest noch nicht. Ich bin froh, wenn ich nicht daran denken muss.
    Ja, ich wohne noch zuhause. Das Verhältnis zu meinem Vater ist sehr gut, zu meiner Mutter das genaue Gegenteil. Ich denke, das hat alles über die Jahre sehr viel schlimmer gemacht. Nach meinem ersten Suizidversuch war ich in Therapie, allerdings habe ich diese nach ca. 3 Monaten abgebrochen, eben weil ich nicht erkannt habe wofür ich das machen sollte, weil für mich jedenfalls nicht, das bin ich nicht wert. Außerdem wollte ich, dass sich die anderen aufhören Sorgen zu machen. Also musste ich wieder perfekt werden. In der Zeit hat sich das Verhältnis zu meiner Mutter sehr verschlechtert. Sie konnte nicht akzeptieren, dass ich krank bin. Ich weiß nicht, wie oft sie mich angeschrien hat, dass ich doch endlich aufhören soll mit der scheiße, dass ich doch schon genug Aufmerksamkeit bekommen habe. Ich weiß nicht, wie oft sie mir gegenüberstand und mich gefragt hat, womit sie eigentlich so ein Stück Scheiße, wie mich als Tochter verdient hat. Teilweise hat sie sich noch viel böser ausgedrückt. Als ich die Therapie dann abgebrochen habe, hat sie das auch recht wenig interessiert, eher sogar darin bestätigt, dass das alles nur ne Phase von mir war. Wie sollte ich da denn daran glauben können, dass ich auch nur ansatzweise etwas wert wäre, wenn es selbst meine Mutter nicht interessiert hat, dass ich sterben wollte?
    Naja, danach war ich nicht mehr in Therapie. Zwischendurch war ich soweit, dass ich gesagt habe, ich würde gerne eine stationäre Therapie machen, damit ich einfach mal mein ganzes Umfeld hinter mir lassen kann, aber dann kamen doch immer wieder Zweifel und letztenendes hat der Selbsthass alles im Keim erstickt, sodass ich zum Entschluss gekommen bin, dass man mir eh nicht helfen kann, weil ich es eh nicht verdient habe.

    Und damit jahrelang zu leben ist verdammt hart. Irgendwann kann und will man auch einfach nicht mehr.
  3. PEWDx

    PEWDx Neu im Forum

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    Hallo ! Ich stelle mich auch mal kurz vor.
    Ich bin 18 Jahre alt, mache bald mein Abi und bin erst seit kurzem hier angemeldet. Ich habe jetzt seit etwa 4 Jahren Bulimie. Weder meine Eltern, meine Freunde noch mein Freund wissen davon. Als mein Vater mal beinahe dahinter gekommen waere, gab es nur Aerger und ich konnte ihm dann weiss machen dass alles o.k. ist. Natuerlich war dem nicht so! Mein Freund sagt immer nur, wenn ich noch duenner werde findet er das eklig, aber Verdacht schoepft er nicht. Was ich ebenfalls merkwuerdig finde ist die Tatsache, dass ich mich nicht regelmaessig uebergebe, sondern nur dann, wenn ich mich dicker fuehle oder mehr gegessen habe als sonst. Im Normalfall esse ich eine Mahlzeit am Tag.. Also, Fruehstuecken geht fuer mich ueberhaupt nicht ! Nach 17 Uhr etwas zu essen ebenfalls nicht ! Ich esse meistens direkt nach der Schule.. Also, ich frage mich ob ich ueberhaupt Bulimie habe, wenn ich nicht regelmaessig breche..
  4. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Hallo PEWDx,
    erstmal dazu, ob du Bulimie hast oder nicht. Du könntest auch Bulimie haben, wenn du dich gar nicht übergibst, das ist die non-purging Bulimie.
    Aber im Grunde ist es doch egal welchen Namen wir dem Kind geben, Tatsache ist, dass du eine ES hast.
    Wie ist das denn bei dir? Hast du auch mal so richtige FAs? Oder brichst du nur, wenn du auch nur ein kleines bisschen mehr gegessen hast als du wolltest? Ergreifst du auch andere Gegenmaßnahmen?

    Das ganze hat bei dir ja auch so ziemlich im gleichen Alter angefangen wie bei mir. Irgendwie finde ich es ja erschreckend, dass es niemand bei dir merkt. Wobei, bei mir ist es ja auch so.

    Ich habe letztes Jahr auch mein Abi gemacht, allerdings war das für mich die Hölle. Ich habe es gerade so mit letzter Kraft geschafft, mich zusammen zureißen. Wie ist das bei dir? Inwieweit beeinflusst die ES deinen Alltag? Und deinen Schulalltag? Bei mir hat das alles fast meine ganze Freizeit beansprucht. Ob es nun das Fressen&Kotzen war, exzessiver Sport, Selbstverletzung oder die Depressionen wieder zu stark waren. Ich habe Phasenweise eig kein Leben mehr, es fühlt sich dann alles so unrealistisch an um mich herum. So, als wenn es keinen Unterschied machen würde, ob ich noch da bin oder sterben würde. In dieser Zeit funktioniere ich einfach nur, wie eine Maschine, die man morgens anschaltet, abends wieder abschaltet.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg für dein Abi :)

    Liebe Grüße
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  5. Laura12345

    Laura12345 Neu im Forum

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    Hallo!
    Ich heiße Laura und ich bin 13 (in 2 monaten 14) und wiege 55kg. mein wunschgewicht ist erstmals 52kg, da ich zusätzlich auch sport treibe und die muskelmasse ja auch noch was wiegt.
    Ich habe bulimie, allerdings erst seit kurzem. Ich habe tägliche FAs und erbreche es danach sofort. Mein leben ist momentan sehr schwierig, weil ich das gefühl habe momentan von jedem beschissen zu werden. Im training spricht kaum jemand mit mir, in der schule entpuppen sich meine freunde zu meinen feinden und dann habe ich mich in jemanden verliebt, mit dem ich früher sehr viel stress gehabt habe. ich habe das gefühl der hasst mich, er schaut mich noch nicht einmal an in den pausen. Dann hat er heute einem mädchen, die ich abgrundtief hasse, gesagt dass er sie liebt. Ich weiss nicht was ich machen soll. Das essen und das k***** sind meine einzigen besten freunde, meine eltern kommen mir auf einmal fremd vor...
    Aber warum tun menschen sowas? warum verarschen mich meine freunde so? Warum redet niemand mehr mit mir? Ich bin doch IMMER nett, gerecht, hilfsbereit und fair. Kann es sein das alle neidisch sind weil ich wirklich sehr erfolgreich bin in der leichtathletik oder was ist los? ich verstehe es einfach nicht :( :(
  6. anastasia_grey

    anastasia_grey Neu im Forum

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    Hi, ich würd mich auch mal kurz vorstellen... Ich würde es schön finden, wenn ich hier die Möglichkeit hätte mich auszutauschen. Also bei mir hat "es" so mit 12 angefangen. Hab mit kotzen angefangen, weil ich echt übergewichtig war und nich aufhören konnte zu essen... Irgendwann war mir das zu blöd und dann hab ich mich ziemlich runter gehungert, nichmehr gekotzt, einfach nix gegessen. Ich musste dann in die Klinik hab mich aber schnell selber entlassen, das war eher ein Ansporn zwischen uns mageren, wer dünner wird. Ne Zeitlang ging es dann echt, vielleicht hat es mir gereicht, dass mein ex mich verprügelt hat, da hab ich nich and kotzen gedacht.... Tja, derzeit... Zu meinen Eltern hab ich keinen Kontakt mehr, die wollten dass ich mich verpisse und das ja ich dann auch gemacht... Mein Freund is zu lieb zu mir, das hab ich mich verdient... Also kotz ochsenden Tag so viel wie geht... Meine ganzen antidepressiva wieder raus, also is grad nich so toll bei mir... Auch wenn ich mir ein Leben ohne das kotzen nich vorstellen kann, das macht mich ruhiger... Fett bin ich trotzdem wieder geworden... Sorry für das viele gerede...
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  7. lisa:(

    lisa:( Neu im Forum

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    Hallo :)
    Ich bin lisa und mir geht es überhaupt nicht gut ich
    Fange am 1.september meine Ausbildung an
    Und fühle mich innerlich manchmal leer.
    Den ganzen Tag bin ich nur mit essen und kotzen beschäftigt
    Und ich komme aus diesem Teufelskreis einfach nicht mehr raus.
    Ich trage viel Verantwortung in meiner Familie,
    Gehe auch zur psychologin wegen meiner Bulimie. ..
    Trotzdem fühl ich mich mit meiner Krankheit so alleine. .
    Geht es jmd vlleicht ähnlich ..in meiner Stadt gibt es keine Gruppen Therapien:(
    Lg lisa
  8. resa

    resa Neu im Forum

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    Hey :) ich bin Theresa und bin 18 Jahre alt. Momentan mache ich eine ambulante Therapie und fange im April eine Ausbildung an.
    Bulimie habe ich seid ich 15 bin( damals war ich übergewichtig).
    ich hoffe das ich hier nette Leute finde mit denen ich mich austauschen kann :)
    lg Resa
  9. Zuckerwolke

    Zuckerwolke Neu im Forum

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    Hallo Resa,
    eine ambulante Therapie wurde mir auch schon vorgeschlagen. Hab mich nicht getraut. Wie gehts Dir dabei ?
    LG
  10. resa

    resa Neu im Forum

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    hey zuckerwolke,
    mir geht es mit meiner ambulanten therapie echt gut. ich muss mich vor meiner therapeutin nicht verstecken und kann mir alles von der seele reden. das ist echt hilfreich.
    lg resa
  11. JeesieTie

    JeesieTie Neu im Forum

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    Hallo, ich heiße Jasmin und bin 17 Jahre alt. Seit dem ich 13 bin leide ich unter Bulimie. Es fing damit an, dass ich in der Schule gemobbt wurde weil ich zu fett sei. Ich wusste das sie unrecht hatten, denn von fett war ich weit entfernt. Dennoch, sie machten mich jeden Tag fertig bis ich mich eines Tages übergab, von da an steckte ich mir immer und immer wieder den Finger in den Hals. Ich bin 1,72 m groß und wiege 50 kg. Ich weiß das es falsch ist was ich mache und nicht gut ist, aber ich habe zu große Angst wieder wie damals gemobbt zu werden und kann es einfach nicht lassen. Ich war schon bei zahlreichen Therapies aber nichts half. Ich will wieder "normal" sein und keine Angst mehr haben.
  12. Mimita

    Mimita Neu im Forum

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    hey, ich bin Mimita.
    Ich bin 18 Jahre alt und hab seit 4 1/2 Jahren Bulimie. Am Anfang war es eher Magersucht, aber nach einer Therapie ist das so schleichend zur Bulimie übergegangen. Ich mache nächstes Jahr mein Abi und hoffe dann studieren zu können. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich schreiben soll. 2012 war ich ziemlich dünn, was ich nach einiger Zeit eingesehen hatte und weshalb ich versucht habe zu "recovern". So dumm wie ich war, habe ich relativ schnell zugenommen, womit ich nicht zurecht kam, woraufhin ich dann mit der Kotzerei angefangen habe. Wirklich verstanden, dass das nicht normal ist, habe ich lange Zeit nicht. Mittlerweile merke ich allerdings die Folgen der Krankheit; Ich habe ne chronische Gastritis, Kreislaufprobleme und mein Immunsystem ist im Keller.
    Ich brauche Hilfe, weiß aber nicht so recht wie und wo ich sie suchen soll. Meine Eltern dachten, dass mit der Therapie 2012 alles vorbei war und meinem Freund kann ich seit 1 1/2 Jahren auch verschweigen, dass ich mich noch regelmäßig übergebe. Ich hab es nicht ertragen, dass er nicht damit umgehen konnte. Er hat es immer total runtergespielt, mich nur fragend angeschaut wenn ich weinend aus dem Badezimmer kam. Ich weiß heute, dass ich ihm das nicht übel nehmen kann. Ich möchte nicht, dass meine Eltern etwas mitbekommen, es hat sie so zerstört, dass ich eine Essstörung "hatte". Allgemein ist mein Leben seitdem den Bach runter gegangen. Freundinnen haben sich von mir abgewandt, als sie die Narben auf meinem Unterarm gesehen haben und regelmäßig wächst mir alles über den Kopf. Ich gehe kaum noch zu meinem Tanztraining (ich bin Funkemariechen) und auch nicht mehr zu den Mädelstreffen. Manchmal kann ich nicht mal zur Schule gehen, weil ich einfach fertig bin.
    Joa ich denke, das beschreibt meine Situation ganz gut...
  13. janadown

    janadown Neu im Forum

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    Hey mimita!

    Du sagst das du nicht willst dass deine eltern was mitbekommen... Ich hab es auch 1 1/2 jahre vor meiner Familie geheim gehalten ich hätte es auch länger geschafft aber ich hab es meiner mutter irgendwann gesagt. Meine therapeutin damals hat mich in eine klinik gesteckt in bad wildungen die parklandklinik für 6 wochen und das hat mir geholfen. Ich hab das kotzen da sehr reduziert mache es jetzt nicht mehr wie früher drei mal am tag bzw kurz vor der klinik 4 mal die woche Sonden nur noch 1-3 mal die woche und das auch mur wenn es schlecht läuft.
    Ich kann verstehen das du nicht willst dass es jemand mitbekommt aber ich denke du solltest dabei an deine gesundheitdenken. Falls du noch keine neue Therapie machst kannst du auch eine anfangen ohne das es deine Familie merkt dass habe ich auch geschafft obwohl ich erst 16 war und eigentlich für jeden schrott das Einverständnis meiner eltern gebraucht hätte.
    Wenn du schon eine Therapie machst dann frag mal nach ob du in eine klinik gehen könntest. Oder wenn nicht kann man glaube ich auch einfach so in ne klinik gehen ohne gerade eh schon in Therapie zu sein.
    Wenn du in eine klinik gehst wirst du es nicht mehr geheim halten können. Aber wie gesagt es hilft sehr( mir zumindest) und du solltest an dich denken nicht an die anderen.

    Grüße Jana :)
  14. Moffy

    Moffy Neu im Forum

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    Huhu, ich stelle mich auch einmal vor. :)
    Ich bin die Meggi und bin 25 Jahre alt. Mit 19 ist bei mir die Bulimie, begleitend zu der Magersucht, das erste mal in Erscheinung getreten. Mit der Magersucht bin ich nach ca. anderthalb Jahren fertig geworden, auch wenn die Wurzel des Problems bis jetzt nicht ausgemerzt ist. Die Bulimie begleitet mich bis heute. Ich hatte zeitweise Phasen, wo ich mich bis zu 15 Mal am Tag übergeben habe. Besonders schlimm war sie immer zu Zeiten, wo es mir insegsamt nicht gut ging. Im Grunde genommen hat die Bulimie mein Leben bestimmt, bis ich schließlich mit 23 schwanger wurde. Ich habe es geschafft, mich während der Schwangerschaft zusammen zu reißen und meine Ess-Brech-Anfälle zu reduzieren. Jetzt, wo meine Tochter da ist, verfalle ich der Bulimie wieder öfter.
    Ich versuche jeden Tag aufs neue mich zusammenzureißen und mich von den üblichen Triggern fernzuhalten, aber es ist nicht einfach. Zurzeit versuche ich mit gesunder Ernährung gegenzusteuern und mich satt zu halten, aber die Gründe für einen Essanfall rühren meistens eher von Stress und Überforderung und nicht von richtigem Heißhunger.
    In Therapie war ich schon, aber nicht speziell wegen der Bulimie. Ich habe momentan leider keine Möglichkeit, eine stationäre Therapie bei einer spezialisierten Klinik zu machen, aber das wäre vielleicht das beste.
    Ich weiß, warum ich dieses Problem mit dem Essen habe, aber nicht, wie ich es besiegen kann.
    Ich bin hier, weil ich endlich über mein Problem reden möchte und auch mal Eindrücke zu bekommen, wie es bei anderen ist und was helfen könnte, gegen die Bulimie anzugehen

    Ich bin gespannt :) Liebe Grüße
  15. Sunshine

    Sunshine Neu im Forum

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    Hey.. auch ich möchte mich gern vorstellen..

    Ich bin 23 Jahre, hab 2013 mein Abitur geschrieben.. Danach wollte ich eigentlich eine Ausbidlung machen.. doch durch die Bulimie war ich nicht fähig und somit wurde der Vertrag zurück gezogen und ich saß mit nichts da.. spontan begann ich dann ein Studium, das ging leider auch daneben.. ständig nur Gedanken ums Essen oder nicht essen. Ich traute mich teilweise nicht mehr in die Uni aus Angst, dass jemand merkt, dass ich zugenommen habe (Ich hatte vorher 15 kg abgenommen und nach zwei Krankenhaus-Aufenthalten 7 kg zugenommen und als ich daheim war gings immer weiter nach oben... hab die 15 kg wieder auf den Rippen und dafür hab ich mich im Studium so geschämt..) Mittlerweile hab ich das Kotzen gut im Griff.. das letzte mal war Anfang Februar 2016 irgendwann... Dafür brauch ich sehr oft den Sport als Ausgleich.. Ich hab einen Freund. Wir wollen im Juli in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Er weiß von meinem Problem und hab mir im letzten Jahr unglaublich geholfen, vom Klo wegzukommen.. Wenn das Kotzen nicht aufhört, meinte er, dann wird das nicht lange gut gehen & wir können nicht zusammen ziehen :( Seitdem muss ich mich dazu zwingen, nicht aufs Klo zu rennen.. Fragt nicht, wie dadurch meine Stimmung oft ist :( :( Dieser innerliche Druck! Als ob mir was genommen wird, das ich zum Glücklichsein brauche, obwohl ich weiß, dass das Klo keine Lösung ist.. Obwohl ich wieder „normaler“ esse als noch vor einem Jahr, dreht sich immer noch alles ums Essen, Figur und Sport.. Wie das zusammenhängt? Das ist mein Gedankengang: Wenn ich esse, will ich es mit Sport ausgleichen, damit ich nicht eine noch dickere Figur bekomme. Ich hätte so viel mehr geschafft – sei es im Abitur oder auch im Studium – wenn mir diese Gedanken nicht so viel Zeit und Konzentration dafür geraubt hätten..

    Ich könnte noch seitenweise erzählen. Mir tut das gut, einfach mal alles raus zu schreiben..

    Warum bin ich oft so extrem unglücklich, obwohl ich genau weiß, dass ich eigentlich das glücklichse Mädel der Welt sein könnte.. :( Ich steh mir selbst im Weg. Ich komm mit mir selbst nicht klar. Ich würde mich manchmal echt am liebsten von mir trennen, aber das geht ja nicht...

    Vielleicht kann ich mich hier mit euch austauschen, wie ihr mit Essen / Sport / Figur und so umgeht.. Wie ihr euch helft, damit es euch besser geht..

    Ganz liebe Grüße!
    anchi gefällt dies.
  16. celine.xx

    celine.xx Neu im Forum

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    Hey, ich bin neu hier. :)
    Ich bin 15 Jahre alt und aus dem gleichen Grund hier wie ihr.
    Komme noch nicht ganz klar in diesem Forum, es wäre Nett wenn mir einige vielleicht am Anfang helfen könnten.
  17. dunkelsuess13

    dunkelsuess13 Neu im Forum

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    Hallo, ich bin Lena, ich bin 13, ich habe Borderline (noch nicht die fixe Diagnosenstellung), ich habe Bulimie. Außerdem bin ich leider ein Missbrauchsopfer. Ich ritze mich und ich habe schon 43 mal versucht mir das Leben zu nehmen, bei einem SMV war ich danach sogar im Koma.
  18. _girl_

    _girl_ Neu im Forum

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    Hey ich bin Pia, 16 Jahre alt und ich habe seit 1,5 Jahren Bulimie. Seit Juli wissen es meine Eltern, haben zum Glück relativ gut reagiert, und seit dem bin ich auch in Therapie. Anfangs brachte sie mir sehr viel aber seit Ende Dezember ist es wieder schlimmer geworden. Die letzten 4 Wochen waren der totale Horror, weswegen ich an eine stationäre Therapie denke. Im November bekam ich die Diagnose posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und auch damit habe ich sehr zu kämpfen. Meiner besten Freundin erzählte ich vor einem Jahr von der Krankheit und auch sie hat super reagiert. Sie hat mich versucht zu unterstützen und von selbst angefangen über das Thema zu reden, da es mir eher schwer fällt das Thema anzusprechen. Meinem Freund sagte ich es auch, er hat mich seit dem kein einziges mal gefragt wie es mir geht oder sonstiges wegen der Esstörung. Ich finde das ziemlich traurig aber was soll ich machen? Ich habe etwas Angst davor meinen Therapeuten auf die Klinik anzusprechen. Am Ende sagt er noch ich bin nicht Krank genug dafür. Ich hoffe ich werde mich bei der nächsten Therapiestunde trauen.

    Liebe Grüße :)
  19. Fitnessjascha

    Fitnessjascha Neu im Forum

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    Hallo...
    ich bin auch neu hier..
    bin zwar keine 18 mehr ...glaube abwer trotzdem das ich Bulimie habe..
    Das macht mir Angst..
    Ich habe schon immer mit zuvielen Kilos zu kämpfen ,,habe dann vor 3 Jahren fast 25 kg abgenommen...war nahe an meinem Normalgewicht.
    Das hat nicht lange gehalten..
    Ich würde sagen ,ich kann mich auch gesund ernähren,,aber bekomme massive Fresanafälle ..wo ich dann alles in mich hinein stopfe...angefangen vom Süssem bis hin zu Lyoner mit Mayo..
    Der Bauch tut mir dann schon weh...
    Dann geh ich auf Toilette und übergebe mich ...
    bin zudem noch Diabetikerin Typ 2

    Ich weiß das ich Hilfe brauche ..hab mich jetzt zu einer Ernährungsberaterin , Trophologin angemeldet..der Kurs wird von der KK auch bezuschussgt..
    Schreibe momentan ein Ernähurngsprotokoll was ich alles esse, soll ich aufschreiben..bewzweifle aber ...ob die mirhelfen kann..

    Bin für jede Antwort dankbar
    lg
  20. BlueberryTea

    BlueberryTea Neu im Forum

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    Hallo!
    Ich bin Leenchen, 21 Jahre alt und Studentin. Auch ich leide an Bulimie, eine atypische Form, seit ich 13 bin. Zur Zeit bin ich in Behandlung, aber es ist auch nicht immer einfach. Ich hoffe, dass man sich gut versteht und austauschen kann.
    Liebe Grüße
    Blueberrytea