Ich bin neu

Dieses Thema im Forum 'Steckbrief' wurde von Michi gestartet, 5 Juni 2011.

  1. feikjen

    feikjen Neu im Forum

    Registriert seit:
    2 Dezember 2014
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    hallo :) ich hab mich grade hier angemeldet und würd mich jetzt einfach mal vorstellen ich bin 18 Jahre alt und mache momentan mein vorpraktikum damit ich nächstes jahr meine ausbildung als heilerziehungspflegerin machen kann...
    ich habe nun bullimie nun zum dritten mal... ich weiß nich warum ich es nicht einfach komplett bleiben lassen kann aber wenn ich was esse dann fühle ich mich einfach so schlecht und mein magen schmerzt richtig. mit jedem bissen sage ich mir selber wie scheiße das doch ist so viel zu essen weil ich so gern abnehmen würde was im prinzip bescheuert ist weil ich nur n bissl moppelig bin aber ich selber fühl mich einfach dick
    wie is das bei euch so
  2. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

    Registriert seit:
    5 Juli 2014
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Hallo feikjen :)
    das tut mir Leid für dich, dass du erneut in diesen Teufelskreis hineingerutscht bist. Seit wann hast du denn Bulimie? Wie lange konntest du damit aufhören, bis du rückfällig wurdest?

    Ich selbst habe Bulimie seit ich 13 bin. Ich habe aber nie gekotzt, um abzunehmen. Ich weiß zwar, dass ich nicht gerade die schlankeste bin, aber das stört mich nicht, im Gegensatz zu den ganzen knochigen Weibern hab ich nämlich nen Arsch und Titten ;)
    Das ganze hat bei mir eine tiefgründigere Geschichte. Mit 11 begannen bei mir starke Depressionen, und ich fing an mich selbst zu verletzen, erst nur ritzen, dann auch Verbrennungen und großflächige offene Wunden bevorzugt mit der Nagelpfeile, und schlimmstenfalls hab ich mir da noch was reingeschmiert, dass es sich auch ja ganz schön entzündet. Auch der Medikamentenmissbrauch begann zu der Zeit. Tja, und irgendwann kamen halt diese riesigen Fressanfälle, ich hatte das Verlangen, diese Leere in mir zu füllen. Mich vollzustopfen, bis ich unter Schmerzen zusammenbreche und realisiere, dass ich eig noch viel wertloser bin, als ich dachte. Und um letzten Endes mir die Seele aus dem Leib zu kotzen. Das ganze ist für mich einfach nur eine weitere Methode, mich selbst zu verletzen und zu bestrafen.
    Mit der Zeit kamen noch extreme Schlafstörungen dazu, wodurch auch der Medimissbrauch noch stärker wurde. Schon paarmal hatte ich Glück, dass ich nicht genug Tabletten hier hatte, da ich im Rausch sonst noch mehr genommen hätte und vllt doch nicht mehr aufgewacht wäre.

    So und jetzt nach all den Jahren ist mein Körper am Ende. Voller Narben, mein Herz spinnt rum, meine Leber und Nieren funktionieren nicht mehr richtig und mein Kreislauf ist einfach nur im Arsch.

    Letztes Jahr habe ich per Onlinechat einen Psychologen kennengelernt, wir haben lange Zeit miteinander geschrieben, und das ganze lief darauf hinaus, dass ich höchstwahrscheinlich ne Borderline Persönlichkeits Störung habe. Klar, über die Ferne kann er keine Diagnose stellen, aber ich denke schon, dass ich seine Vermutung ernst nehmen kann, er arbeitet schließlich mit BPS kranken Mädchen.


    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du die Kurve noch bekommst und nicht so daran zerbrichst wie ich.
    Such dir Hilfe, bevor es zu spät ist.

    Liebe Grüße
  3. westerngirl

    westerngirl Neu im Forum

    Registriert seit:
    7 Dezember 2014
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo...:)
    ich bin 36 Jahre, und seit 2 Jahren Bulimie krank.
    Ich habe vor ein paar Jahren gut 20 Kilo mehr gewogen und durch seelischen stress und nordicwalking
    sehr schnell abgenommen und mein Gefallen am Abnehmen hatte begonnen.
    Durch eine Beziehung die mich sehr belastet hat, habe ich aus Stress angefangen mich zu übergeben und schnell festgestellt, das man dadurch noch mehr abnehmen kann.
    Das Daily....Wiegen und Kontrollieren des Gewichtes hatte begonnen und Die Fressattacken, ständig Hunger und Appetit, das Gefühl sich was zu gönnen und dann aus schlechtem Gewissen Alles wieder auszukotzen oder wie wild Sport zu machen.
    Ich hab mir Hilfe beim Pycharter geholt und hab einige Antidepressiva ( Fluxetin ) probiert, dies half mir gut aber
    die ständige Müdigkeit hat mir sehr zu schaffen gemacht, so das ich es abgesetzt hab.

    Wegen eines Bandscheibenvorfalles musste ich das Tramadol gegen die Schmerzen nehmen , noch einiger Zeit bemerkte ich einen Veränderung......ich hatte keine Fressanfälle mehr, ich ass eine Mahlzeit und war satt, so satt das nix mehr rein ging, wooow , das hatte ich schon lange nicht mehr erlebt.

    Heute bekomme ich das Tramadol ( ja ich weiss Tramadol ist nicht ohne, aber es hilft mir ) von meiner Ärztin verschrieben, ich esse normal,das war mir das wichtigste !!!!
    ich göhne mir mal ein stück Schokolade und kann es genießen und bin mir nicht böse das ich es mal nicht zum Sport schaffe, wiegen muss ich mich aber trotzdem noch, die Angst vor der Gewichtszunahme ist zu gross....
    Aber ich bin froh das das FRESSEN und KOTZEN vorbei ist.
  4. Dinochen0812

    Dinochen0812 Neu im Forum

    Registriert seit:
    20 Dezember 2014
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallöchen..
    Ich bin 19 Jahre und habe seitdem ich 16 bin Bulimie...vor zwei jahren war es ganz schlimm. Dann habe ich für meien familie wieder zugenommen.20kg. allerdings habe ich nie ganz aufgehört nachdem essen alles wieder das klo runter zu spülen. Inzwischen habe ich auch wieder 8 kg abgenommen. aber solangsam dass es niemandem aufgefallen ist. auch meinem freund nicht. wir haben in letzter zeit sehr oft stress und dadurch verstäkrt sich die bulimie wieder. ehrlich gesgat weiß ich nicht was ich noch schreiben soll :eek:
  5. jacky_Mlr

    jacky_Mlr Neu im Forum

    Registriert seit:
    1 Februar 2014
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hi Leute,
    jetzt ist die für mich schrecklichste zeit von allen gekommen. -WEIHNACHTEN.
    Alle machen auf Perfekte Familie, beschenken sich und laden sich untereinander zum Essen ein..
    überall lauert die Gefahr..
    Essen hier, Essen da.. dann noch mein Weihnachtsteller mit Schoki.. ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht was ich jetzt tun soll.. lange kann ich den druck nich stand halte..
    hoffe ihr könnt mir helfen.. LG
  6. binaana

    binaana Neu im Forum

    Registriert seit:
    4 April 2014
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo zusammen:)
    Ich war vor ca. Einem jahr schon mal hier..
    Ich bin jetz 16 , bin 1, 59m klein und wiege ca 50kg
    Ich hatte blulimie und hab mich auf 43kg (selbe Körpergröße) runtergehungert.
    Ich war dann in therapie und seitdem geht es mir wieder richtig gut. Ich kann jetz auch mal ein paar pommes essen ohne zu denken dass es mir iwie schlevht tut.. das hab ich meiner Therapeutin meinen Eltern und vorallem meinem freund, der mich auch jetz noch unterstützt zu verdanken.
    Natürlich achte ich auf mich aber ich weiß jetz dass ich nicht übertrieben darauf aufpassen muss. Ich wiege auch jetz noch manchmal mein essen damit ich es kontrollieren kann.. aber nur dass ich mich nicht wieder übergebe und alles nochmal anfängt.
    Versucht euch jemandem anzuvertrauen und sucht euch auch hilfe. Es hilft :)
    LG
  7. highflyingbird

    highflyingbird Neu im Forum

    Registriert seit:
    22 Januar 2015
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo zusammen.
    Ich bin das erste mal hier und stelle mich kurz vor:

    Ich bin 23 Jahre alt und habe seit ca. 3.5 Jahren Bulimie.
    Angefangen hat es im Sommer 2011, als ich durch Sport und gesundes Essen ca. 5kg abgenommen habe (von ca. 61kg auf 66kg). Ich habe immer weniger gegessen und hatte dadurch dauern Hunger, vor allem auf "verbotene" Lebensmittel.
    Deshalb habe ich am Wochenende regelmässig Ausnahmetage gemacht, da habe ich dann alles in mich reingestopft
    Daduch hat die Gewichtsabnahme stagniert und ich habe gemerkt, dass Erbrechen hilft übers Wochenende nicht wieder zuzunehmen. Und so hat alles angefangen..

    Ich habe dann innerhalb von ca. 8 Monaten insgesamt 12kg abgenommen (auf 48-49kg bei 1.60m).
    Mit diesem Gewicht war ich einigermassen zufrieden und während ca. 1.5 Jahren konnte ich es auch so halten.
    Natürlich war mir die ganze Zeit bewusst wie ungesund das alles ist, ich habe am Schluss fast täglich mehrmals erbrochen und konnte natülich auch keinen Sport mehr machen.
    Im Winter 2012 begann ich dann plötzlich wieder zuzunehmen. Das lag vor allem daran, dass ich abends Essattacken hatte, mich aber nicht übergeben konnte weil meine Mitbewohner anwesend waren.
    Seit letzem Sommer bin ich jetzt wieder 61kg schwer und sehr unglücklich damit.

    Ich habe mehrmals versucht aufzuhören, wurde aber immer nach ein paar Tagen wieder rückfällig.
    Die Anfälle kommen bei mir immer wenn ich alleine zu Hause bin. Es weiss niemand von meiner Krankheit.
    Eine Therapie habe ich bisher nicht gemacht, ich weiss nicht ob ein Psychiater mir überhaupt helfen könnte.
    Ich weiss eigentlich sehr genau wieso ich die Essstörunge habe und Medikamente will ich keine nehmen.
    Das Schlimmste ist, dass ich Medizinstudentin bin und es eigentlich wirklich besser wissen sollte.

    Seit Anfang 2015 habe ich jetzt mit einem Sportprogramm begonnen und hatte seither nur 2 Rückfälle.
    Allerdings habe ich noch kein Gramm abgenommen, eher noch ein bisschen zugelegt.
    Jetzt habe ich Angst, dass ich wieder rückfällig werde deswegen.

    Ich dachte ich mache mal einen ersten Schritt und melde mich hier an.
  8. Bibi

    Bibi Neu im Forum

    Registriert seit:
    28 Januar 2015
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Auch ich habe nun den Schritt gewagt mich hier anzumelden.

    Eigentlich habe ich bereits seit meinem 12 Lebensjahr eine erhebliche Essproblematik. Es fing mit einem unkontrollierten Essen an und endete schlussendlich in extremen Übergewicht.
    Mit 14 kam es das erste Mal dazu, dass ich mit einem großen Willen und viel Strenge gehörig abnahm. Zugleich öffnete sich damit für mich aber auch das Tor in die Bulimie. Wohingegen ich die ersten Jahre eher hungerte und mich an einer sehr kurzen Leine hielt, erkannte ich später, dass das Essen und anschließende Erbrechen eine willkommene Lösung zu sein schien. Ich hatte regelrechte Momente der Begeisterung für meine "Lösung" genießen zu können und doch keine Sanktion, in Form einer steigenden Zahl auf der Waage, erfahren zu müssen.

    So geht es nun schon einige Jahre. Die Flucht in die ganz geheime, kleine, gemütliche Welt. Die Welt in der ich genießen kann und alles erlaubt ist. Die Welt in der Maßlosigkeit nicht verachtet wird und die Angst vor dem Zunehmen keine Rolle spielt. Eine Welt die ich nur für mich gebaut habe, in die ich all meine Schätze nehmen kann.

    So wohlig warm der Gedanke an diese Welt während des Einkaufens, auf der Arbeit und in Zeiten der absoluten Kontrolle auch ist, so schlimm ist das Gefühl, wenn sie am Ende des Erbrechens zerbricht.
    Dann, wenn ich in meine tränenden Augen schaue, den Geschmack von Mundwasser im Rachen habe und mir der Kopf hämmert. Dann schaue ich mich an und Frage mich, welche gemeine Schwester meiner selbst mich dazu treibt, mir und meinem Körper das anzutun.

    Ich hatte bereits im letzten Jahr eine sieben monatige Phase des nicht Brechens. Ich fühlte mich wohl, selbstsicher und Allem gewachsen. Sicherlich war ich zu dieser Zeit nicht gesund. Aber ich hatte Kompensationsmechanismen entwickelt. Stets denke ich an diese Zeit zurück und wünsche mir, die Tür in diese kraftvolle und positive Phase wieder öffnen zu können. Dennoch scheint es mir nicht zu gelingen, eine derartige Kraft nochmal aufzubringen.
    Von Tag zu Tag wächst mein Unmut über dieses Versagen und die Unfähigkeit mir selbst zu helfen.
    Auf der Suche nach Hilfe und Anregungen stoße ich im Internet nur allzu oft auf Artikel mit Spätfolgen, mögliche Gefahren und angsteinflößenden Informationen. Heiß und kalt wird mir, beim Gedanken daran dass ich selber die Schuld für all diese Gefahren trage.

    Vielleicht habt ihr ähnliche Gefühle und/ oder Ängste...

    Ständig habe ich das Gefühl, womöglich ist es viel mehr eine Angst, etwas in meinem Körper zu spüren, das Folge meiner Krankheit sein könnte. Nun möchte man annehmen, dass diese Angst mich zunächst von einem erneuten Erbrechen abhalten würde. Leider scheint gegenteiliges der Fall zu sein. Die Anfälle scheinen proportional zu meiner Angst zu steigen.

    Wie geht es euch? Habt ihr Ähnliche Ängste und Erfahrungen machen müssen?

    Einen schönen Abend und bis bald!

    Bibi
  9. nessi

    nessi Neu im Forum

    Registriert seit:
    2 Februar 2015
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo Bibi, du schreibst meine tiefsten Gedanken nieder.
    Es gibt Tage an denen ich stark genug bin zu widerstehen und dann gibt es diese, an denen ich regelrecht voller Vorfreude nachhause laufe und mich auf mein "Schlemmen", meine Eskalation freue.
    Ich bewundere dich für sieben Monate der Kontrolle. Gib nicht auf - wenn du es einmal geschafft hast, dann kannst du es wieder. Auch ich wünsche mir jeden Tag aufs neue die Kontrolle zu finden und ein "normales" Essverhalten zu entwickeln und dieses nie mehr zu verlieren.

    Fang ab Morgen an - jeder Tag ohne einen Anfall sind ein Gewinn.
  10. Bibi

    Bibi Neu im Forum

    Registriert seit:
    28 Januar 2015
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Guten Abend Nessi!
    Ich habe mich sehr über deine Zeilen gefreut.
    Seit meiner Nachricht ist ja nun schon ein Weilchen vergangen und ich habe kaum noch damit gerechnet. Auch ich kenne den Gedanken und die Vorfreude auf ein Treffen mit der lieben Schwester, die mich streichelt und dazu animiert noch ein bisschen zu naschen. Sie bauchpinselt mich und relativiert alles, indem sie sagt dass einmal mehr oder weniger auch keine Rolle mehr spiele, schließlich müsse man sich auch mal etwas gönnen und genießen. Der Gedanke an den Geruch, den Geschmack, die unterschiedlichen Konsistenzen und den unendlichen maßlosen Genuss, lassen mich dann vergessen, wie das Gefühl nach der Orgie ist.

    Ich habe nun Tag zwei ohne Anfall hinter mir.
    Jeder Tag ist ein neuer kleiner Schritt und ein kleiner Kampf für sich!
  11. nelly

    nelly Neu im Forum

    Registriert seit:
    13 Februar 2015
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo
    Ich bin 25 bei mir hat es mit 16 angefangen. Aber nicht duchrgezogen. Als mit 16 noch 45kg bei 158cm hatte hat es einfach so einen Schlag gelassen und hab einfach aufgehört damit.
    Im letzten Jahr war ich schwanger hatte kurz vor Geburt 75kg nach kh noch 62kg. Hatte dann gesund wieder abgenommen.
    Aber durch meinen sehr stressigen Job, dann auch noch in der gastronomie als Geschäftsführung Hab ich gleich wieder zugenommen. Ich konnte den Anblick im Spiegel nicht mehr ertragen und da hat sich bei mir wieder ein Schalter umgelegt.
    Aber so richtige fa hab ich nicht ich stopfe einefach eine normale Portion essen in mich rein und dann hass ich mich so extrem dass ich gleich wieder aufs Klo renne.
  12. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

    Registriert seit:
    5 Juli 2014
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Hallo Nelly,
    das hört sich nicht gut an :/ Ich wünsche dir alle Kraft gegen diese scheiß Krankheit zu kämpfen und dass du es wieder so daraus schaffst
  13. thatslife

    thatslife Neu im Forum

    Registriert seit:
    21 Februar 2015
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo :) Ich bin 16 Jahre alt, gehe in die 11. Klasse und mache nächstes Jahr mein Abitur. Ich habe jetzt seit einem halben Jahr Bulimie, ich weiss, dass ist nicht längst so lange, wie die meisten es hier haben, aber ich merke jetzt langsam, dass ich mir selbst irgendwie Angst mache. Noch vor einer Zeit habe ich gedacht, dass ich einfach damit aufhören kann, aber ich kann es nicht, es ist nach jedem Essen ein Drang, den ich habe, mich zu übergeben und das nicht nur bei Fressattacken, sondern bei jeder Mahlzeit, die ich zu mir nehme. Ich habe im letzten Jahr viel erlebt, meine Eltern haben sich scheiden lassen, mein Hund ist verstorben (jeder, der mit einem Hund aufgewachsen ist, weiss, wie schlimm das ist), mein Vater ist weit weggezogen und ich habe viele meiner Freunde verloren, weil ich mich sehr verändert habe. Ich bin in keiner Beziehung, aber wünsche mir sehr einen Freund, einfach jemand der immer für mich da ist und mich versteht und mir zuhört und ja einfach alles machen würde für mich, nur anscheinend bin ich nicht wirklich der Typ der meisten Jungen. Ich bin Normalgewichtig, aber fühle mich sehr dick und daher kommt sicher auch meine Krankheit. Meine Familie weiss nichts, lediglich meine zwei besten Freundinnen und meine Therapeutin...
  14. Nina1080

    Nina1080 Neu im Forum

    Registriert seit:
    1 März 2015
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo Ihr Lieben,
    ich möchte mich auch kurz vorstellen.
    Ich bin Nina, 34 Jahre alt und leide seit 6 Jahren an Bulimie. Ich habe lange Zeit gebraucht mich in ein Forum zu trauen, doch seit einigen Tagen plagt mich die Angst vorm krank werden so sehr, dass ich mich überwunden habe es doch zu tun. Mit der Hoffnung Hilfe durch gleichgesinnte zu bekommen. lg Nina
  15. Angelicio

    Angelicio Neu im Forum

    Registriert seit:
    21 März 2015
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo,
    ich bin Angelicio, 28 Jahre alt und habe eine ES seit meinem 14 ten Lebensjahr. Es gab eine Pause von ca 3 Jahren. Das war während Schwangerschaft und Stillzeit. Leider ging es dann wieder von vorne los :(. Momentan ist es ganz schlimm. Ich habe noch niemals mit Familie/Freunden darüber gesprochen. Außer mit einer Freundin die auch eine ES hat. Ich fühl mich damit total einsam. Ich dachte bisher auch irgendwie ich sei doch langsam zu alt für den Schxxx. Aber wie ich sehe gibt es doch mehr Frauen in meinem Alter. Ich erhoffe mir hier einen Austausch von Erlebnissen und Gedanken mit Frauen die auch eine ES haben.
    Liebes Grüße Angelicio
  16. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

    Registriert seit:
    5 Juli 2014
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Hallo Angelicio,

    ich fände es schön, wenn man sich austauschen könnte. Du hast die ES ja schon ne Weile länger als ich.
    Momentan ist bei mir auch ganz schlimm, ich hab das Gefühl, dass ich gar nichts mehr auf die Reihe bekomme. Immer öfter habe ich wieder diese Stimme im Kopf, die mir sagt, dass ich Nichts bin, dass ich mich umbringen soll, dass ich alle um mich herum unglücklich mache, dass ich mich bestrafen muss dafür, dass ich noch lebe. Die ES ist für mich eine Methode der Selbstverletzung. Eine effektive Methode, da man sie mir nicht ansieht.

    Wie hat das ganze bei dir angefangen?

    Liebe Grüße, Little_Angel
  17. Angelicio

    Angelicio Neu im Forum

    Registriert seit:
    21 März 2015
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Liebe Lotte Angel,
    darf ich fragen wie alt Du bist und wie lange Du Deine ES schon hast?
    Deine Gedanken sind aber sehr traurig :(. Niemand sollte sterben! !! Für und wegen niemandem! Bitte denke nicht so :(.
    Warum glaubst Du denn eine Belastung zu sein? Für wen?

    Ich war eigentlich schon drauf und dran mich hier abzumelden, weil nichts los ist ^^. Aber hab nur mein Profil leer gelassen.

    Liebe Grüße A.
  18. Angelicio

    Angelicio Neu im Forum

    Registriert seit:
    21 März 2015
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Oh sorry, blödes T9 ;)
    Little Angel natürlich :).
  19. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

    Registriert seit:
    5 Juli 2014
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Ich bin werde in paar Wochen 19, ich habe die ES seit ich 13 bin.

    Ja, eig weiß ich, dass es nicht so ist. Keine Ahnung, warum ich oft so denke, aber ich hab einfach das Gefühl, dass es so ist, das ist einfach so schwer zu erklären, wie ich mich eig fühle.
    Ich weiß nicht, ich denke, dass alle gücklicher ohne mich wären. Auch mein Freund. Und er nimmt mich nicht ernst, einfach weil ich zu gut das glückliche Mädchen spiele. Doch wenn ich mal nicht kann und es zulasse, dass er mich traurig erlebt, nimmt er es nicht ernst, wie ich über mich selbst und das Sterben rede.
    Und ich wünschte, es wäre einfacher, mich nicht diesen Gedanken hinzugeben. Bis jetzt habe ich bereits 2x versucht, mich umzubringen, das erste mal mit 14 Jahren, das zweite mal vor ca 1,5 Jahren.
  20. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

    Registriert seit:
    5 Juli 2014
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Und ja, hier ist momentan sehr wenig los.

    Ich kann mich aber oft auch nicht mehr dazu aufraffen, öfter mal hier zu schreiben.