Ich bin neu

Dieses Thema im Forum 'Steckbrief' wurde von Michi gestartet, 5 Juni 2011.

  1. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Du hast schon recht, man muss es wirklich wollen, dann schafft man es auch, und natürlich ist es einfach der leichtere Weg so weiter zu machen wie bisher :/

    Und ja, eigentlich will ich das alles nicht mehr. Ich merke immer mehr, dass ich mich nicht nur psychisch immer weiter kaputt mache, sondern mittlerweile auch extreme körperliche Probleme bekomme.

    Aber genau da liegt das Problem. Ein Teil von mir ist einfach darauf aus mich selbst zu zerstören, erst wenn ich leide ist dieser Teil zufrieden. Manchmal fühle ich mich innerlich wie tot, die Selbstzerstörung ist für mich dann quasi das einzige, das mir beweist, dass mein Körper nicht nur eine leere Hülle ist.

    Natürlich ist das normal, aber ich kann damit einfach nicht umgehen. Ich denke ich bin das nicht wert :/ Und wenn man das schon jahrelang denkt, ist das einfach verdammt schwer, sich selbst von dem Gegenteil zu überzeugen...
  2. Reese

    Reese War schon öfters hier

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    Und um genau dieses Selbstzerstörerische zu bearbeiten und das Essen davon zu entkoppeln, ist eine Klinikeinweisung das Beste.
  3. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Ich weiß ja, dass du eigentlich Recht hast :/
    Nur in Momenten wo dieser Selbsthass so groß ist, finde ich einfach nicht die Kraft diesen Schritt zu gehen ....
  4. Zuckerwolke

    Zuckerwolke Neu im Forum

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    Hallo so ist es bei mir auch!

    Ich finde dieses Schritt ist für mich unerreichbar! Zur Klinik zu gehen! Meine Familie braucht mich zu sehr. Mit "brauchen" meine ich: niemand würde sich um Sie kümmern und alleine würden Sie es nicht schaffen (ohne grad näher darauf einzugehen)

    Ich wünschte mir so sehr das es ohne Klinik auch machbar wäre. Bin jetzt fast 2,5 Jahre dabei. Was tun wir uns alle da nur an

    LG
  5. Reese

    Reese War schon öfters hier

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    Hallo Zuckerwolke...

    natürlich will man seine Familie nicht alleine lassen, aber was sollen die mit dir machen, wenn du völlig am Arsch bist - sorry meine Ausdrucksweise - aber irgendwann wirst du es nicht mehr können.
    Willst du dich komplett aufgeben!

    Little_Angel und Zuckerwolke

    Ergebt euch nicht der Krankheit, das ist sie NICHT wert!!!
  6. Zuckerwolke

    Zuckerwolke Neu im Forum

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    ich habe auch zu großé Angst das Sie mir mein Kind wegnehmen, weil "Mama" "krank" ist, wenn ich das im "wahren" Leben zu geben würde
  7. Zuckerwolke

    Zuckerwolke Neu im Forum

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    ich will ja irgendwo nicht mehr K. !!!!!!!! ich will ja eigendlich nicht
  8. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Zuckerwolke,
    bei dir weiß also gar keiner davon?
    Aber schau doch, du hast ein Kind für das es sich bestimmt lohnt zu kämpfen. Ich glaube nicht, dass sie dir dein Kind wegnehmen werden, warum sollten sie auch?



    Reese,
    im Moment erkenne ich nicht wirklich wofür es sich zu kämpfen lohnt. Für mich zumindest nicht.
    Wenn ein 14-jähriges Mädchen versucht sich umzubringen, deswegen eine Woche deswegen nicht in die Schule geht, und am ersten Tag gesagt bekommt " Ich hatte gehofft du bringst dich endlich mal um, dann wären wir glücklich gewesen", wie soll sie daran glauben, dass es nicht so ist? Egal wie viele Menschen mir gesagt haben, dass sie mich lieb haben und dass sie mich vermissen würden, ich KANN es einfach nicht glauben. Es muss schließlich einen Grund haben, warum man mir das so direkt ins Gesicht gesagt hat ....

    Und wie schonmal erwähnt es ist weit mehr als die Esstörung womit ich zu kämpfen habe. Ich hatte jetzt auch schonmal bei den Schönkliniken geschaut, aber da kann man nur 2 Probleme angeben, und da weiß ich einfach nicht, welche 2 ich nehmen soll, es sind nämlich mehr :/ Außerdem brauche ich ja auch eine Einweisung für die stationäre Therapie, das ist mein größtes Problem, vor dem Klinikaufenthalt selbst habe ich weniger Angst :/

    Bei mir wissen auch eig nur 4 Freundinnen davon, und das sind eig schon zu viele Menschen.
  9. Zuckerwolke

    Zuckerwolke Neu im Forum

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    Guten Morgen,

    nein es weiß gar keiner, außer eine "Seelenverwandte" die leider sehr sehr weit weg wohnt (Süße fallst Du das hier liest: DANKE für Alles!)
    Hab einfach Angst wenn ich das zugebe, das mein Mann so reagiert oder meine Mutter. Ich fühl mich einfach so unfähig. Bulimie. Hab einfach das Gefühl in allem zu Versagen

    Angel:
    Das tut mir so leid was Dir passiert ist. Da läuft es mir kalt den Rücken runter...., können deine Freundinnen nicht irgendwie helfen?

    Ich wünschte ich hätt hier jemanden, aber die die mich vesteht wohnt 400 km weit weg ;-(. Mal davon abgesehen sind meine Tage auch ziemlich voll, deswegen bleibt wenig Zeit für Freunde

    LG
  10. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Hey Zuckerwolke,
    deine Angst kann ich schon verstehen :/ Aber wenn dein Mann dich wirklich liebt wird er hinter dir stehen.
    Ganz bestimmt.

    Es ist ja nicht so, dass sie nicht versuchen würden mir zu helfen, das Problem bin einfach ich. Nur eine von ihnen weiß wirklich alles, die anderen nur von meinen Depressionen und der Essstörung.
    Und eigentlich wollte ich mir wirklich Hilfe suchen, vor etwa 2 Monaten, für meinen besten Freund. Er weiß auch nur, dass ich mit mir selbst nicht ganz klar komme und mich selbst nicht akzeptieren kann und egal was ist, ich immer die Schuld bei mir suche :/ Er hat aber gemerkt, dass da mehr ist, er hat mich so oft in den Arm genommen und gesagt, dass er alles mit mir durchsteht und er mir helfen will, aber ich konnte es ihm einfach nicht sagen :( Wie denn auch? Und dann fing es an, dass er sich immer weiter von mir distanziert hat, und seitdem fehlt mir einfach die Kraft Hilfe anzunehmen, weil die ganze Situation ja wieder beweist, dass ICH der Grund bin warum alles scheiße ist :/

    Das ist echt blöd, wenn du jemanden hast, der aber so weit weg wohnt. :/ Aber ich hoffe wirklich, dass du irgendwie einen Weg findest
  11. Jojo1604

    Jojo1604 Neu im Forum

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    Hallo,

    ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
    Ich bin 24 Jahre alt, arbeite als Rechtspflegerin in Schleswig-Holstein.
    Als ich mit der Ausbildung angefangen hatte, von zu Hause ausgezogen war und es mit meinem Freund auseinanderging, beschloss ich abzunehmen. Das war so ca. 2009/2010. Ich war schon immer unzufrieden gewesen mit meinem Gewicht (ca. 63 kg bei 1,67 m). Mit ca. 14 Jahren hatte ich schon einmal fast 12 kg abgenommen. Damals rettete es mich wahrscheinlich, dass ich meinen ersten Freund kennen lernte, wodurch ich mich nicht mehr so in meinen Abnehmwahn steigerte.
    Als ich in der Ausbildung/im Studium dann alleine wohnte, holte mich der Gedanke ans Abnehmen aber wieder ein. Immerhin wohnte ich jetzt alleine und konnte selbst bestimmen, was auf den Tisch kam. Irgendwann las ich eine Sport-Zeitschrift, in der eine Diät mit Kalorienzählen angepriesen wurde. Ich begann... und konnte nicht wieder aufhören. Bis zum Ende meines Studiums hatte ich mich dann auf ca. 43 kg gehungert.
    Schon in dieser Zeit war es allerdings so, dass ich essen heiß und innig liebte. Ich aß in der Woche so wenig, um an einem Tag der Woche richtig zu schlemmen und zu essen bis ich Bauchweh hatte. Das alles war natürlich ein riesiger Rechenaufwand. Meine komplette Zeit ging nur fürs einkaufen, rechnen und zubereiten drauf. Freunde und soziale Kontakte hatte ich keine mehr. Und nach hause fuhr ich nur, wenn es unbedingt sein musste.

    Im Oktober 2012 zog ich dann an meinen jetzigen Wohnort, um dort zu arbeiten. Der Einstieg in den beruf fiel mehr schwer. Ich bin hier allein, kenne niemanden und plötzlich war nicht mehr genug Zeit da, um sich so ausgiebig mit dem Essen zu beschäftigen. Immer, wenn ich meinte, nur einen Bissen zu viel gegessen zu haben, kam der Gedanke: Jetzt ist eh egal! und ich begann Massen an Essen in mich hineinzustopfen. So nahm ich innerhalb von 3-4 Monaten rund 17 kg zu. Ich konnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen. Und irgendwann im Januar 2013 beschloss ich, dass es nicht so weitergehen konnte und versuchte mich zu übergeben.
    Seitdem ist die Bulimie mein täglicher Begleiter. Im letzten Jahr war ich so am Ende, dass ich für 6 1/2 Wochen in ner Psychiatrie und danach noch 7 Wochen in einer psychosomatischen Klinik war. Dort funktionierte alles auch einigermaßen. Aber kaum war ich zu Hause, war ich in meinem alten Muster drin.
    Nach den Klinikaufenthalten habe ich eine analytische Therapie begonnen, die ich aber im Juli diesen Jahres abgebrochen habe.

    Ich versuche täglich, meinen Kalorienplan einzuhalten, doch die Abende werden mir oft zum Verhängnis, weil ich nichts mit mir anzufangen weiß und das Essen dann meine Beschäftigung ist.
    Mein Gewicht schwankt. Zur Zeit liege ich bei ca. 55 -56 kg. Mein Ziel sind eigentlich 52-53 kg und ich schaffe es nicht, dieses aufzugeben.
    Mittlerweile sitze ich einem finanziellen Loch und habe grauenhafte Angst vor der Zukunft.
    Ich habe so viel über Bulimie und ihre Bekämpfung gelesen, doch ich schaffe es nicht, das alles umzusetzen. Ich habe auch niemanden, der mich dabei unterstützt. Meine Familie weiß zwar bescheid, aber ich habe Hemmungen wirklich offen über ALLES zu sprechen. Nun hoffe ich, dass ich hier ab und zu Gedanken loswerden kann und mich mit anderen austauschen kann. Manchmal hilft das schon in brenzligen Situationen. Und natürlich höre ich auch gern zu und würde mich freuen, wenn ich für den ein oder anderen auch zum Ansprechpartner werde.

    Soweit von mir.

    LG, Johanna
  12. LuckySmile751

    LuckySmile751 Neu im Forum

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    Hallo, ich bin auch neu hier im Forum. Ich habe schon so viele Texte über meine Essstörung verfasst, dass es mir zum Hals raushängt, eine ausführliche Beschreibung meiner Situation abzugeben. Aber trotzdem kurz:

    Ich bin 20 und leide seit 6 Jahren an Bulimie. Es ist aber nicht die typische Bulimie als "Ess-Brech-Sucht" (habe mich noch nie wegen Essens erbrochen, kann ich gar nicht), sondern eine untypischere Form. Habe lang gegooglet, weil ich mich weder bei Magersucht, noch Binge-Eating einordnen kann und dann habe ich gesehen, dass Bulimie eigentlich Fressanfälle sind, wobei die Betroffenen danach versuchen das Angefressene wieder loszuwerden, wie auch immer, Sport, Erbrechen, hungern...bei mir ist es irgendwie kompliziert, ich habe keine Fressanfälle, sondern ganze Fressphasen, in denen ich pausenlos esse und in sehr sehr kurzer Zeit schnell zunehme. Und dann kommen die Hungephasen, in denen ich das ganze Zeug wieder los werde mit extrem wenig essen und Sport, sodass ich dann auch möglischst schnell die Kilos wieder loswerde. Diese Phasen ziehen sich meist über 3-5 Monate hin. ich schwanke zwischen am Rande von Übergewicht und am Rande von Untergewicht.

    Die Essstörung beeinträchtigt mein Leben derart, dass ich die Schule abgebrochen habe, immer neue Versuche gestartet habe und durch die mangelnde Konzentration und Schwäche in den Hungerphasen und den höllischen Bauchschmerzen und Unwohlsein in den Fressphasen immer wieder abbrechen musste. Ich bin jetzt schon dadurch arbeitsunfähig und meine Gedanken drehen sich nur ums Essen. In einer Klinik war ich schon aber die konnten mir nicht helfen, denn man kann mir mein Schönheitsideal von einem extrem schlanken Körper nicht aus dem Kopf treiben. Wenn ich nicht so aussehe gehe ich nicht unter Menschen, lebe nur vor dem Computer und total isoliert. Unter Menschen fühle ich mich einsamer als alleine. Ich dachte immer, ich hätte noch Chancen, die Essstörung zu besiegen, aber das ist Quatsch, ich bin realistisch, denn um die Essstörung zu besiegen, müsste ich ein normales Essverhalten erlernen (etwas erschwert durch meinen Veganismus), was zur folge hätte, dass ich mein Schönheitsideal eines untergewichtigen Körpers aufgeben müsste, um normalgewichtig durch die Gegens zu wandeln und das will ich deswegen nicht, weil ich mich damit nicht wohl fühle. Stehe mir schön selber im Weg und kann nicht aufhören. Das alles hat angefangen mit 14, als ich aus dem Paradies der Kindheit in eine oberflächliche Welt abgerutscht bin, in der sich alles nur ums Aussehen dreht. Im Gegensatz zu den meisten Essgestörten bin ich selbstsicher und mag mich und meinen Körper, aber möchte ihn trotzdem in dünner Form. Was das Aussehen nach außen angeht bin ich sehr perfektionistisch. (Wenn ich mir meinen Text so durchlese klingt er irgendwie kalt, aber das bin ich nicht, ich hab viel Gefühl, man kann mich leicht verletzen, aber man merkt es mir nicht an).

    Doch so lang geworden..oh Mann..

    von Lucky
  13. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Hey LuckySmile,

    die Phasen gehen bei dir ja ne ganze Weile, ich will ja gar nicht wissen wie ich nach 3 Monaten fressen, aber nicht kotzen aussehen würde :/ Momentan geht es mir ähnlich wie dir, aber weil ich mich von mir aus gegen das kotzen entschieden habe, und dadurch habe ich jetzt in 2 Wochen über 7kg zugenommen :( Aber was will ich erwarten bei mind. 3-4 FAs täglich? :/
    Irgendwie stelle ich mir diie atypische Bulimie aber nicht so dermaßen schädlich vor, denn durch das ausbleiben des kotzens ersparst du dir schon einige Schäden.

    Bei mir hat das alles auch schon so früh angefangen, ich war damals 13. Und da bin ich anders als die meisten Essgestörten. Meine Figur hat für mich nie so eine große Rolle gespielt. So dem Zeitpunkt war ich sogar leicht untergewichtig und ich selbst fand mich auch nicht schön so. Zu dem Zeitpunkt war ich aber schon 2 Jahre stark depressiv, und irgendwie hat sich mein inneres auf mein Essverhalten übertragen. Naja, normalerweise war ich auch immer zufrieden mit meinem Körper, außer halt in extremen Fressphasen so wie jetzt. Momentan kann ich meinen Körper echt nicht akzeptieren und ertragen :/

    Ja, was ist schon ein gesundes Essverhalten?
    Echt, der Veganismus erschwert dir das? Ich bin vor 2 Jahren auch Veganerin geworden, weil ich mir sicher war, so alleine schon einen großen Schritt zu gehen. Die erste Zeit lang ( 5 Monate oder so) konnte ich wirklich relativ normal essen, ich musste kein schlechtes Gewissen haben, denn ich aß ja so viel gesundes, und ich hatte meist 1 bis max. 2 Rückfälle pro Woche, aber einfach aus Gewohnheit ^^
    Aber mittlerweile stecke ich ja wieder sehr tief drinnen in dem Kreislauf :/

    Ich hoffe für dich, dass du da irgendwie einen Weg rausfindest. Und ich bin mir sicher, dass du dafür dein Schönheitsideal nicht aufgeben musst, es gibt so mancheinen, der auf gesunde Weise so extrem schlank ist. Überleg dir was wichtiger ist, denn auf Dauer wirst du so deinen Körper zerstören, und dann hast nichts mehr davon, ob du mega schlank oder fett bist .....

    Liebe Grüße
  14. LuckySmile751

    LuckySmile751 Neu im Forum

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    Nach ein paar Wochen fressen sehe ich schon aus wie ein anderer Mensch, auch durch Verwahrlosung und alles, wenn ich nur noch fresse und mich zurückziehe. Aber es kommt natürlich auch drauf an mit was man die FAs hat und ich esse schon gar nichts mehr wo Zucker drin ist, das heißt auch in den FAs "verbiete" ich mir bestimmte Lebensmittel.
    Da hast du Recht ich glaube auch dass die Bulimie mit Erbrechen viel schädlicher ist und gefährlicher, wegen der Magensäure und der ganzen Belastung für den Körper. Nur leider reduziert das mein Leiden nicht wirklich, körperlich geht es noch, habe zwar wegen den FAs höllische Bauchschmerzen in der Fressphase, weil mein Magen sich durch das Hungern natürlich die Zeit davor auch an wenig gewöhnt hat, aber die Belastung der Essstörung an sich auf das Leben bezogen bleibt die selbe.
    Naja mit dem Veganismus war es bei mir so, dass die in der Klinik dieses Jahr im Frühling meinten sie hätten für Veganer nicht das geeignete Programm und ich musste dann nach dem vegetarischen Plan essen oder mir alles selber besorgen. Allein das war schon echt blöd :/. Ansonsten esse ich auch so komplett komisch, egal welche Phase, verbiete mir sehr viele Lebensmittel weil ich Angst habe, sie könnten FAs auslösen oder es aus Erfahrung kenne. Ich esse z.B Öl pur nur mit roher Möhre und so einen shcwachsinn, also völlig am normalen Essverhalten vorbei, auch weil ich kochen hasse und wenn ich hunger habe sofort Essen brauche und nicht lang warten kann, bis etwas fertig gekocht ist. Naja wie auch immer..
    Wie ist es bei dir, bist du während deiner FAs noch vegan?
    Grüße zurück :) danke für die Antwort
  15. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Ah ok, das hört sich ja auch nicht schön an. Da habe ich ja Glück, dass ich mich irgendwie doch immer aufraffen kann, nicht nur zuhause rumzugammeln und mich nicht völlig zu isolieren, aber vllt wäre das auch anders, wenn ich nicht mehr zuhause sondern alleine wohnen würde....
    Ich wollte damit keineswegs behaupten, dass du besser dran bist als ich und es dir ja gar nicht so schlecht geht wie mir. Dass deine Psyche genauso leidet wie bei mir ist mir bewusst. Ich habe das eher darauf bezogen, dass wenn du es daraus schaffen solltest, dein späteres Leben nicht durch irgendwelche bleibenden Schäden beeinträchtigt wird. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob mein Herz irgendwann wieder in Ordnung sein wird. Ich werde immer irgendwie daran erinnert werden, was für ein Mensch ich mal war, einfach weil mein Körper mir das immer wieder vor Augen halten würde .....

    Das finde ich ja mal mega scheiße von der Klinik, ich mein, du bist da ja immerhin um ein gesundes Essverhalten zu erlernen und das ist ja wohl sehr gut auch als Veganer möglich. Dann werde ich da ja wahrscheinlich auch Probleme mit haben ^^

    Oh ja, das kenne ich, ich werde teils richtigt aggressiv, wenn ich nicht direkt essen kann, wenn ich Hunger habe.

    Ja, auch während der FAs bleibe ich vegan. Das ist relativ einfach, weil sich meine Mutter auch vegan ernährt und so haben wir eig immer genug Essen hier. Ich ertrage den Gedanken nicht, das Tierleid zu unterstützen nur weil ich nicht auf mein Leben klar komme. Außerdem rede ich mir ein, dass es so trotzdem so noch gesünder ist, als wenn ich mich mit Käse und Wurst vollstopfe. Manchmal schaffe ich es auch mir während der FA einiges zu verbieten und nur Obst und Gemüse in mich zu stopfen, dann ist nachher auch nicht ganz so schlimm, wenn das kotzen nicht funktioniert....
  16. LuckySmile751

    LuckySmile751 Neu im Forum

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    Als ich in der Klinik war hatte ich auch viel Gespräche mit Leuten, die die "typische Ess-Brech-Sucht" haben und es tat mir unheimlich leid, welche Folgen daraus hervor gehen, wegen dem ständigen erbrechen. Nein nein ich weiß schon wie du das gemeint hast, wollte das nur nochmal sagen, habe mir selber schon überlegt dass es noch einen Tick schlimmer wäre wenn ich dann noch derartige körperliche Schäden durch Erbrechen davon tragen würde, abgesehen von den Bauchschmerzen und dass ich durch die Essstörung unfruchtbar geworden bin.
    Das war echt kacke in dieser Klink (in Münster), aber das ist ja bei jeder Klinik anders und Veganismus wird ja auch immer poulärer.
    Ich habe auch ein ganz anderes Gefühl nach FAs mit "gesunden" Lebensmitteln, als wenn ich Süßes in mich hineinstopfe danach fühle ich mich deutlich tiefer am Boden, nehme deshalb lieber Reis als anderes und weil meine Mutter sowieso die Süßigkeiten und alles wegschließt geht es zu Hause auch eher als wenn ich eine eigene Wohnung habe.
  17. jenny_BaBe_

    jenny_BaBe_ Neu im Forum

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    hallo ich bin die Jenny, bin 17 jahre alt und momentan freigestellt fur dieses Schuljahr da ich an Depressionen mit spannungs Kopfweh leide. Mit der Bulimie hat es bei mir im Juli 2012 angefangen. Bis zu meinem 14 Lebensjahr, war ich immer recht schlank und sogar teilweise an der Grenze des Untergewichts. Jedenfalls hatte ich mit dem Sport aufgehört und somit zugenommen, da ich mein Essverhalten beibehalten habe. Ich wurde immer unzufriedener mit mir und als dann auch noch mein damaliger Freund immer öfters sagte, ich solle doch abnehmen weil ich immer fetter werde fiel ich in eine Art loch. Und so fing ich mit dem kotzen an. Es gab immer so Zeiten in denen es mal besser, mal schlechter war, doch so richtig aufhören konnte ich nie. Mir fiel es auch enorm schwer mit anderen Menschen drüber zu reden so schwieg ich und zog mich immer mehr zurück. Dann hatte ich diese Krankheit fast ein jahr unter kontrolle, ich habe von ca märz 2013 bis April 2014 nur sehr selten gekotzt.. habe dann dieses jahr im April sehr heftig damit angefangen. Fas habe ich nicht so oft aber wenn dann gehe ich auch gleich aus Klo....danach weine ich immer weil ich mir hilflos vorkomme und einen enormen hass auf mich selber entwickle so kam es dass ich dann auch mit SSV angenfangen hatte... es ist wie ein Teufelskreis, fängt man einmal an fält es einem sichtlich schwer mit dem scheiss aufzuhören ich rate allen die abnehmen wollen, nie auf die Idee zu kommen damit anzufangn, denn auch ich habe am anfang behauptet ich könne es kontroliieren , doch wie man sieht ist es unmöglich diese Krankheit selbst ständig zu bewältigen.. so da war etwas über mich

    momentan wiege ich bei einer größe von 1,68 knapp 80 Kilo und fühle mich sehr unwohl.. ich hoffe hier versteht man mich, denn wir alle wissen doch, wie schwer es ist von dieser sucht los zu kommen :mad:
  18. Snow

    Snow Neu im Forum

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    hallo zusammen, hab mich heute neu angemeldet. Mir gefällt deine Seite sehr gut!!
    Ich bin 25 Jahre alt, mache momentan eine Weiterbildung und wohne mit meinem Freund zusammen. Ich habe seit ca. 9 Jahren Bulimie und schon sehr viele Sachen/Therapien ausprobiert, jedoch ohne grossen Erfolg. Ich weiss, dass ich jedes Mal fresse, wenn ich enttäuscht werde, das Gefühl bekomme, dass man mich nicht ernst nimmt. Mein Chef hört mir des Öfteren nicht richtig zu oder gibt mir keine Antwort, was mich verunsichert. Ich schreibe Tagebuch, damit ich lerne mit meinen Gefühlen und Enttäuschungen (habe schneller das Gefühl enttäuscht zu werden:D) umzugehen. Ich versuche regelmässig zu essen und habe aufgehört extrem zu hungern. Jedoch kommen die Fressattacken immer noch so viel. Vielleicht hat mir jemand einen Tipp, wie man lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen.
  19. _lisa_luu

    _lisa_luu Neu im Forum

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    Hallo Ihr Lieben,

    mein Name ist Lisa und ich bin 21 Jahre alt. Ich leide an der Essstörung (gemischter Typ aus Magersucht und Bulimie)
    Ich kämpfe seit 2,5 Jahren mit der Essstörung und leide seit ca 5-6 Jahren an Depressionen. Ich war 2 mal wegen der Essstörung in einer Klinik und einmal wegen Selbstmordgefährdung. 3 Monate war ich clean. Seit Montag fängt es wieder an, aber ich fühle mich komischerweise so befreit nach einem Essanfall und fühle mich als wären die "Ketten" die mich die letzten 3 Monate gehalten haben endlich gelöst. Es ist so ein befreiendes Gefühl, aber zugleich auch so furchtbar, das mir das Fressen und Kotzen so ein Gefühl verschafft.

    Liebe Grüße
    Lisa
  20. SarahUniPotsdam

    SarahUniPotsdam Neu im Forum

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    Liebe Community,

    ich heiße Sarah und schreibe gerade im Fach Psychologie an meiner Masterarbeit zum Thema Schema-Modi nach Young bei Personen mit gestörtem Essverhalten. Schema-Modi stellen emotionale Zustände dar, in die man in bestimmten Situationen kommen kann. Ich würde gerne typische emotionale Zustände für die unterschiedlichen Essstörungen finden. Vielleicht kennen einige von euch die Schematherapie. Zu dieser Therapieart gehören meine Fragestellungen. Dafür habe ich einen Online-Fragebogen erstellt, der sowohl das Essverhalten als auch diese Schema-Modi abfragt. Leider ist der Fragebogen nicht sehr kurz, aber ich freue mich deshalb umso mehr über Ausfüller. :) Gerne teile ich meine Antworten am Ende der Arbeit auch mit.

    https://www.soscisurvey.de/schema_eat_2014/

    Vielen Dank und beste Grüße

    Sarah