Das erste Mal

Dieses Thema im Forum 'Bulimie Blog' wurde von Michi gestartet, 29 Mai 2011.

  1. ELA

    ELA Neu im Forum

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    Hey, seit ich weiß, dass ich Ende des Monats in die Klinik gehe, herrscht Gefühlschaos...
    Kennt das Jemand?
    Gestern z.B. hatte ich einen guten Tag, aber dann kam der Spruch:" du siehst gut aus, wie das blühende Leben" und ich bin in ein Loch gefallen. Wenn ich gesund aussehe, warum dann Klinik? scheint doch alles gut zu laufen, auch ohne Therapie...
    Und dann wurde es dunkel, außer Brot und Cola nichts im Haus...ihr könnt euch denken was geschah...
    Ich bin total verunsichert, jetzt gerade könnt ich nur Essen und wieder k**** und so weiter und noch mal....
    Wie kann ich das in den Griff bekommen???
  2. sarah1998

    sarah1998 Neu im Forum

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    ich hatte mein erstes mal letzten monat..
  3. _natascha_

    _natascha_ Neu im Forum

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    hallo :)
    ich bin seit heute bei dieser Seite angemeldet, daher kenn ich mich noch nicht wirklich aus ;)

    ahm ja, wie soll ich beginnen.. ich werde in einer woche 17 und bin total unzufrieden mit meiner figur. Mein freundschaftskreis und meine schwester sind extremst schlank, aber ich NICHT.

    ich war früher auch schlank, aber durch die pille habe ich leider auch zugenommen.
    ich wiege bei einer größe von 163 cm - 64 kg. meine freunde sagen zwar ich bin schlank und auf gar keinen fall dick, aber der bmi sagt mir aus ich wäre schon im leichten übergewicht...

    ich probiere schon seit 2 jahren abzunehmen.. habe wochenlang nichts gegessen - mit erfolg. jedoch danach wieder zugenommen.. dieses jahr hab ich eine diät gemacht (keine kohlenhydrate essen) - ich habe 6 kg abgenommen, jedoch wieder 3 zugenommen..
    aber seit einer woche hab ich mit erbrechen begonnen - ich muss mich jedes mal überwinden zum klo zu gehen da ich einen fürchterlichen grauß davor habe.. aber danach bin ich immer glücklich dass ich wieder heraus gebrochen habe..
    ich esse auch nicht wirklich viel - daher kotz ich nur immer ein wenig...

    nun hätte ich eine frage, und zwar: Wann sehe ich die ersten guten Erfolge?
    ich würde mich über eine antwort freuen - danke :)

    LG Natascha
  4. Otylissi

    Otylissi Neu im Forum

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    Hallo,

    für mich ist das erste Mal unvergesslich, immer wieder stehlen sich die Bilder in meinen Kopf...
    Es war letztes Jahr in den Sommerferien, als ich wieder einmal die Kontrolle verlor und mich über
    unseren Lebensmittelvorrat hermachte.
    Im Frühling zuvor war ich einige Monate wegen Anorexie
    in einer Klinik; als ich entlassen wurden begannen regelmäßige Essanfälle, die ich damals nur schwer
    ertragen konnte. Meine Mama aber war froh, dass ich zunahm, egal wie, ebenso meine Oma, die sich
    an diesem Sommertag angekündigt hatte. Als ich anfing zu essen, war es nur noch eine Stunde
    bis zu ihrem planmäßigen Eintreffen. Ich war verzweifelt, zum einen, weil ich es hasste 'gesund' zu
    erscheinen, zum anderen, weil ich die Spannungen zu spüren bekam, die meine Mutter angesichts
    des Besuchs aufbaute.
    Da schnappte ich mir einfach ein wenig Wasser und ein Handtuch und rannte in den Wald.
    Als ich wiederkam, war ich völlig k.o., hatte aufgedunsene Augen und traf prompt auf meine Oma.

    @ ELA
    Ich kenne das Gefühlschaos zu gut...
    Einerseits denkt man sich, ich bin krank, ich kann nicht mehr, es geht nicht mehr, ich muss dahin.
    Doch dann läuft es mal wieder -egal, ob nur einen Tag oder gar einen Monat- und man denkt,
    dass es ja doch geht und man es auch alleine bzw. zu Hause schaffen kann.
    Und dann ist man so hin- und hergerissen, dass man sich davon ablenken muss, weil es
    einen irgendwie zerreißt. Und an dem Punkt fängt man wieder an in sein Muster zu rutschen.
    Die Erfahrung hab zumindest ich gemacht. Ein Gegenmittel hab ich leider nicht.
    Vielleicht hilft es dir, wenn du immer wieder schaust: 'Wofür mach ich das?' und dir
    auch die schlechten Phasen ins Gedächtnis holst. Bei manchen soll es ja klappen...


    @ _natascha_
    Ich weiß gerade gar nicht, was ich dazu sagen soll.
    Klar könnte ich jetzt hier die üblichen Ratschläge, wie 'Gesunde Ernährung', 'Sport' und 'Lass die Finger
    vom kotzen' schreiben, aber ich glaube, die würden herzlich wenig bringen.
    Erschreckend finde ich nicht die Geschichte, die du beschreibst, sondern eher deine Frage am Schluss:
    "Wann sehe ich erste gute Erfolge?"
    Natürlich gibt es Leute, die durch Bulimie abnehmen, aber es gibt auch das krasse Gegenteil:
    Leute, die sich abmühen und trotzdem zunehmen.

    Doch bevor ich dazu noch mehr sage ein kleiner Einwurf:
    Wie du schreibst, sagen deine Bekannten, du siehst normal aus, der BMI hingegen sagt, du bist leicht übergewichtig. Ich sag mal so, die Zahl auf der Waage ist eigentlich ziemlich unwesentlich, da sie
    dir nur die Gesamtmasse eines Menschen verrät, nicht aber die Körperzusammensetzung, also Fett, Muskeln
    und Wasser. Zwei Menschen haben das gleiche Gewicht, der eine trainiert regelmäßig und sein Körper
    hat einen viel größeren Prozentsatz an Muskeln, als der andere. So wirkt der Trainierte um einiges schlanker,
    als der Unmuskulöse, obwohl beide auf der Waage dieselbe Zahl sehen.
    Das Gewicht kann auch durch Wassereinlagerungen in die Höhe gehen, was oft auch durch die Pille passiert.

    So, jetzt aber zurück zum Wesentlichen...
    Gerade siehst du die Bulimie vielleicht noch als Hilfsmittel zum Abnehmen, stehst noch am Anfang des
    Teufelskreises. Obwohl, Teufelspakt würde fast besser passen :D Wir lesen gerade Faust, deshalb komm ich drauf.
    Also quasi: "Ich geb dir die Möglichkeit dein Gewicht durch Kotzen zu beeinflussen, dafür musst du aber auch etwas für mich tun." Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welche Opfer sind es denn?
    Ich denke jeder hier kann dir dazu Geschichten erzählen.
    Irgendwann wachst du auf und du fragst dich, was ist passiert?
    An dem Punkt merkst du, dass die Bulimie dich viele Freundschaften gekostet hat, du keine Hobbys mehr hast,
    deine Familie sich von dir abwendet, du seit Wochen Schule schwänzt etc.
    Je nachdem, wie tief du schon gesunken bist, wird es dir sogar egal sein.
    Du veränderst dich so sehr, dass du dich selbst oft nicht wiedererkennst. Dein Leben steht nur noch auf einem
    Gerüst von Lügen; wie, du warst mal selbstständig, verantwortungsbewusst und viel unterwegs? Kann nicht sein.
    Und dann stehst du vor der Entscheidung: Leben oder lebendig tot ein?
    Wenn du dich für Leben entscheidest, verspreche ich dir, es wird ein harter, anstrengender, unendlich langer
    Weg. 10 kg auf gesunde Art abnehmen ist dagegen Pipifax.

    Aber es ist deine Entscheidung, ob du den Pakt eingehst und soviel opfern möchtest.
    Falls du noch umkehren möchtest, empfehle ich dir, mal Kontakt zu einem Therapeuten auf zu nehmen.
    Oder, falls du eine sehr gute Freundin hast, dich ihr zu öffnen. Das kann am Anfang auch ganz gut tun.

    Ich wünsche dir alles Gute, Natascha, egal, wie es weitergeht :)




    VlG Otylissi
  5. _natascha_

    _natascha_ Neu im Forum

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    @ Otylissi

    danke für deine rasche antwort :)
    Naja, eigentlich hast du ja recht. Ich werde mir das alles nochmal gründlich überlegen.
    Aber ich hab leider nun das Gefühl, zu dick zu sein..
    aber trotzdem danke.

    LG Natascha
  6. martru

    martru Neu im Forum

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    Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich damit angefangen habe.. Es gab eigentlich keinen Anfang. Ich bin jetzt 16 Jahre alt und werde bereits 17 im Juli diesen Jahres. Ich habe mich mit 13 dazu entschieden eine Lehre zu machen. Es fiel mir nicht schwer mich zu entscheiden, was ich lernen will. Ich habe somit im September 2012 die Lehre als Metallbautechnikerin (Schlosserin) begonnen. Ich dachte, ich könnte mich bestimmt in diesem Männerberuf behaupten. Das habe ich auch geschafft, ich habe mich sehr gut mit meinen Arbeitskollegen verstanden. Doch für mich gab es ein Problem. Ich habe 3 Arbeitskolleginnen die sehr schlank und schmal gebaut sind. Ich war zwar nicht extrem dick, aber wie sagt man so schön "es war etwas mehr auf den Rippen". Bei einer Größe von 1,74m wog ich 73 Kilo. Ich wollte unbedingt abnehmen. Durch die extreme körperliche Anstrengung meines Berufes ging es schnell und die ersten Kilos waren weg. Es viel mir auch nicht schwer, da ich auf das Essen nach einer Zeit ganz verzichtet hatte. Somit begann meine E.S. im Alter von 15 Jahren. Anfangs sieht es nach Magersucht aus, doch das Blatt wendete sich als meine Eltern mich vor Sorge vor die Wahl gestellt haben "entweder du isst, oder du beginnst eine Therapie" ...- damit begann der Horror. Ich begann wieder zu essen, zuerst nur sehr wenig dann so, dass ich mein Gewicht fast stabil halten konnte. Seit mehr als einem Jahr habe ich jetzt Bulimie. Aus Angst mein Gewicht nicht halten zu können. Es ist komisch, denn eigentlich ist es mir ein Anliegen, etwas zuzunehmen. Ich bin bei 1,74m 51 Kilo schwer. Ich habe mittlerweile Probleme in der Firma in der ich arbeite. Ich hätte nie gedacht, dass ich die Freude verlieren würde, doch jeder Tag ist wie ein Marathonlauf für mich.. Das sind natürlich Dinge, die mich deprimieren und mich immer tiefer in den ganzen Mist hineinziehen. Ich weiß einfach nicht wie ich wieder in ein gesundes Leben zurückzufinden kann. Ich fühle mich so schlecht, leer und allein. Doch ich werde die Hoffnung nicht aufgeben. Ich denke mir jeden Abend, ab morgen, ab morgen schaff ich es, ich versuche mich immer wieder zu motivieren und ich bin mir sicher, ich schaffe es irgendwann! Hier wurde lange nicht mehr geschrieben, leider. Ich würde mich freuen wenn ihr erzählen könntet wie ihr es geschafft habt! :)
  7. Reese

    Reese War schon öfters hier

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    Hallo Martru,

    mit 13 schon eine Lehre zu beginnen, ist aber auch echt krass und macht doch bestimmt auch Druck. Ich habe meine Lehre mit 21 angefangen, nach Abi und allem. Wie kamm es, dass du das schon mit 12/13 getan hast?
    Wie schafft man den Ausstieg, das ist eine gute Frage.
    Ich befinde mich wahrscheinlich mitten drin.
    Ich war im letzten Jahr 8 Wochen in einer der Schön Kliniken.
    Es war ein guter Anfang, aber 8 Wochen reichen nicht aus, um 8-10 Jahr Anorexie und am Bulimie zu verarbeiten und den Ausstieg zu schaffen. Es fällt mir sehr schwer. Ich habe gute und schlechte Tage. Ich nehme zu und nehme ab. Das Leben ist ein Auf und Ab.
    Der Ansatz dieser Klinik in der ich war, hat den Ansatz mehrere stationäre Intervalltherapien zu machen, da man nicht von einem auf den anderen Tag gesund werden kann. Kann man das überhaupt?
    Man sagte mir es würden in der Regel 3-7 Jahre dauern die Krankheit dauerhaft abzulegen und gesund zu werden.
    So geht es für mich in ein paar Wochen wieder in die Klinik.
    Und es wird Zeit.
    Denn ich rutsche wieder tiefer hinein und kann mich schwer motivieren, gesund zu werden.
    Ich hoff ich pack das.
    Du schaffst es!

    Lg
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  8. jenny512

    jenny512 Neu im Forum

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    Ich kann mich noch ganz genau an den Abend erinnern an dem ich das erste mal kotzen musste. Ich war bei einer Freundin eingeladen und hatte bestimmt 5 Hamburger gegessen.
    Als ich nach Hause kam war ich so satt, dass mir richtig schlecht war. Damals hatte ich noch nicht den Gedanken die Kalorien loszuwerden. Ich wollte einfach nicht mehr so satt sein. Beim ersten mal ging es fast von selbst, es kam mir schon hoch ohne etwas dafür zu tun und danach ging es mir wieder viel besser. Ich dachte, dass es das einzige mal bleiben würde, denn vor dem Zeitpunkt hatte ich eigentlich noch keine wirkliche Fressattacke gehabt.
    Es vergingen mehrere Monate bis zur nächsten. Ich hatte zwischenzeitlich 5 Kilo zugenommen und wollte auf gar keinen Fall zunehmen. Da beim ersten mal alles wunderbar geklappt hatte, versuchte ich es erneut, von da an regelmäßig.
    Bei mir ist es keine wirkliche "Brechsucht" würde ich behaupten, denn ich mache es in vollem Bewusstsein, auch wenn ich mich extrem davor ekele. Das Essen hingegen ist schon eine Sucht. Plötzlich überkommt es mich und ich muss alles essen was ich in die Finger kriege, ob es mir schmeckt oder nicht.
    Doch ich habe kürzlich 3 Wochen ohne zu brechen ausgehalten, was ein wahnsinniger Erfolg für mich ist! :)
    Sophie gefällt dies.
  9. martru

    martru Neu im Forum

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    Hallo Reese, ich freue mich irrsinnig, das du mir geschrieben hast! :)

    ich habe die Lehre mit 14 angefangen, hab aber bereits mit 13 hin und wieder verschiedene Praktika gemacht zur "Berufsfindung".. Da habe mich mich falsch ausgedrückt, tut mir leid :)
    Ich kann mir wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise vorstellen was du durchgemacht haben musst in so einer langen Zeit in der du mit Anorexie und Bulimie gelebt hast. Ich habe seit 1,5 Jahren Bulimie und bin am Ende meiner Kräfte, kaum vorstellbar wie es mir nach 8-10 Jahren gehen würde.
    Das es durchschnittlich 3-7 Jahre dauert schockiert mich immer wieder. Ich war immer so ein glückliches Mädchen, dem es an nichts gefehlt hat.. und jetzt? Diese Krankheit hat mir jegliche Lebensfreude genommen.
    In eine Klinik zu gehen würde für mich bedeuten, ehrlich zu mir selbst und ehrlich zu meiner Familie zu sein. Das meine Familie davon erfährt, ja, das ist meine größte Angst. Ich weiß nämlich, dass sie sich Vorwürfe machen würden, sich schuldig fühlen würden und das Gefühl hätten, mir nicht genügend Vertrauen entgegengebracht zu haben..
    Wie war das bei dir? Wie hast du mit deinen Eltern darüber gesprochen? Wann hast du einen Zeitpunkt gefunden, darüber zu reden?

    Ich wünsche dir alle alles Gute, ich bin mir sicher, du gehst deinen Weg, - den Weg in ein schönes, gesundes Leben!!
    LG
  10. KateBerrg

    KateBerrg Neu im Forum

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    Hallo zusammen!

    Bei mir hat es etwas kompliziert angefangen und bewusst ist mir das irgendwie immer nocht nicht. Als Kind war ich der dünne Stock. Meine Mutter hat ständig darüber geklagt und wollte das ich bisschen mehr auf den Rippen habe. Nun in der Pubertät fing das eigentlich Problem an. Ich bin in die Höhe geschossen und hatte dementsprechend mehr Hunger. Die kleine etepatete Kate, dir nicht alles aß, fing ab plötzlich alles zu essen. Mit 1,72 70kg zu wiegen ist bisschen über dem normalen. Zugegeben, ich habe mir nicht besonders viel um mein Gewicht gemacht bis meine Mum mich am Esstisch klein gemacht hat. Sie hat mich "Fett und hässlich" genannt und vor allen bloß gestellt. Erst dann hat es angefangen. Ich habe mich komplett geweigert was zu essen aber dann habe ich gemerkt das dass so nicht geht und habe Heißhungerattacken bekommen. Ich habe wirklich rein gehauen und habr mich hinter her ziemlich schlecht gefühlt. Dann ging dad tägliche Wiegen los das hat mich zusätzlich belastet ich musste mindestens auf die 60 runter. Danach war der Versuch da sich deb Finger in den Hals zu sein stecken aber nichts kam hoch. Dann habe ich zufällig eine andere Methode entdeckt. Eine Flasche Wasser in einem Zug leeren und dann ab aufs Klo. Erst dann kam das Wasser und ein bisschen was vom Essen hoch. Und so hat alles bei mir angefangen. Beim jeden Toilettengang um mich von dem zu befreien was in mit ist habe ich mich besser gefühlt. Schön gefühlt. Das was in mir war musste raus, es ist wie ein kleiner Eindringling wenn der Magen voll ist und macht mich Seelisch einfach fertig. Das alles hat zwar vor einem Jahr angefangen das schlechte Gewissen, die Diät halten, ständig auf dke Waage aber das brechen habe ich seit kurzem für mich entdeckt. Um genau zu sein vor einem Monat.
    Das normale brechen bekomme ich immer noxh nich hin. Das heißt, dass ich erst was trinken muss um es wieder rauszukotzen.

    K.
  11. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Hey Kate,
    ich weiß zwar gerade nicht so recht wir ich anfangen soll, aber ich hoffe ich finde die richtigen Worte, um dir ein bisschen Kraft zu geben.
    Die Situation mit deiner Mum kann ich sehr gut nachvollziehen, das ist hier bei mir sehr ähnlich. Früher war ich auch ein Strich in der Landschaft mit 45kg bei einer Größe von fast 1,60. Allerdings habe ich erst durch die Bulimie zugenommen, mittlerweile wiege ich immer zwischen 56-66kg, jenachdem in welcher Phase ich gerade stecke. Jedenfalls ist meine Mutter manchmal auch echt verletzend. Wenn ich z.B. gerade was Süßes gegessen habe, und dann nochmal zum Kühlschrank gehe und nur gucke was so da ist, kommt die wieder mit ihrem "Kein Wunder, dass du immer fetter wirst wenn du immer nur am fressen bist." oder " Hast du eigentlich keine Hobbys, das einzige was du kannst ist scheiße sein und fressen". Ganz ehrlich, wie soll man da bitte ein normales Essverhalten haben?

    Sei froh, dass du da erst seit einem Monat mit zu kämpfen hast und dass du noch nicht "normal" kotzen kannst. Tu dir selbst einen Gefallen und such dir Hilfe, bevor es zu spät ist. Ich weiß wie schwer das ist, ich stecke immerhin schon fast 5 Jahre in diesem scheiß :/

    Liebe Grüße
    Jenny
  12. Dark Night

    Dark Night Neu im Forum

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    Ich bin neu hier. Ich habe erst vor kurzem angefangen mit dem Kotzen und den Fressattacken. Ich habe es nach langem überlegen meiner Freundin erzählt, sie wollte natürlich das ich sofort aufhöre. Aber nach dem Kotzen geht es mir immer besser ich hab das Gefühl alles schlechte und eklige das ich seit Jahren in mich hinein fresse einfach auszuspucken. Außerdem fühl ich mich sau unwohl in meinem Körper ich möchte mich für jeden Bissen den ich mehr esse als meiner Meinung nach erlaubt bestrafen.
  13. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Hey du :)
    Du bist erst 13? Man, in dem Alter hat das bei mir auch angefangen :/
    Aber immerhin hast du schonmal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, und mit jemandem darüber gesprochen :) Gab es denn eine bestimmte Situation, die das erste Mal ausgelöst hat?

    Was genau stört dich an deinem Körper?
    Gibt es Dinge an dir, die du besonders magst? Manchmal hilft es, sich ganz bewusst auf diese Dinge zu konzentrieren und zu betonen, denn es ist bestimmt nicht alles schlecht an dir ;) Außerdem, selbst wenn dein Äußeres nicht perfekt ist, aber wer ist auch schon perfekt?, ist es doch der Charakter der mehr wert ist.
    Versuche deinen Körper zu akzeptieren, egal wie schwer es ist.

    Ich rate dir auch, such dir Hilfe bevor du da nicht mehr rauskommst. Das ist nämlich ein verdammter Teufelskreislauf. :/

    Ich hoffe für dich, dass du da rauskommst so schnell wie möglich und nicht so lange damit leben musst wie ich es schon tu :/

    LG
  14. Dark Night

    Dark Night Neu im Forum

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    Das erste Mal war, als ich mich mal wieder wie Luft fühlte das war früher oft so gewesen. Ich hatte gedacht das dass endlich vorbei wäre... Aber hab mich wohl geirrt. Ich hatte das Gefühl nach dem Essen keine ,,Luft" mehr zukriegen und meine Hände hätten angefangen zu zittern. Also bin ich aufs Klo und habe alles versucht aus mir rauszubekommen. Danach ging es mir besser und ich fühlte mich irgendwie sicherer.

    Ich bin 1,73 und Wiege rund 75 kg. Das ist eindeutig zu viel. Meine Freunde sind der Meinung das ich nicht dick bin aber immer wenn ich in den Spiegel sehe und daran denke wie dünn manche Mädchen und Vor allem wie hübsch sie sind muss ich nur daran denken wie es wäre jetzt diesen ganzen scheiß aus einem rauszukotzen. Ich habe auch viele Probleme mit meinen Eltern sie verstehen mich nicht und das einzige was sie interessiert sind meine Noten, meine mutter ist sehr schlimm sie ist der Ansicht ich sollte mehr für mein Aussehen tun, also meinen bauchumfang verkleinern und mein gewicht runter bringen und so weiter. Da ich niemandem zum reden habe stopf ich diesen ganz Mist in mich rein und tu so als sei alles ganz normal. Ich habe angefangen zu rauchen, Alkohol zu trinken und mich sogar geritzt. Das hat mir nicht gereicht denn davon wurde ich auch nicht dünner und fühlte mich auch nicht besser, nur für ne kurze Zeit aber das reichte mir nicht. Es ist schwer davon loszukommen wenn immer wieder neuer scheiß kommt der dich runter zieht und dich dazu bringt wieder zu kotzen.

    C.
  15. Little_Angel

    Little_Angel Neu im Forum

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    Ah ok, dein Gefühl verstehe ich :/ Aber glaub mir, das ist der falsche Weg die Leere zu füllen.

    Süße, das ist nicht zu viel, vor allem weil du ja noch wächst. Ich bin 1,60 und wiege im Moment 65 kg. Und ganz ehrlich? Im Gegensatz zu diesen ganzen dünnen Mädchen, die ich generell überhaupt nicht hübsch finde, habe ich einen richtig geilen Arsch und Titten ;) Sorry, wenn ich das so schreibe, aber ich bin eine Frau, und ich sehe wenigstens aus wie eine.

    Wo du das jetzt schreibst mit dem Rauchen, Alk und ritzen, mache ich mir richtig Sorgen. Mensch, du bist noch so jung und solltest dich nicht jetzt schon so kaputt machen :/
    Das alles kann so schnell zur Sucht werden, und das ist alles andere als schön. Heute wäre ich froh, wenn es nur die Essstörung wäre, dann wäre es einiges einfacher aus dem ganzen scheiß rauszukommen.

    Das Problem mit den Eltern kenne ich, mit meiner Mutter stehe ich seit 4 Jahren auf Kriegsfuß, ich habe noch nie einen Menschen so sehr gehasst wie sie, es ist einfach zu viel schief gelaufen :/

    Ich weiß, es ist nicht einfach wenn dich etwas immer wieder runterzieht.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du das schaffst da wieder rauszukommen. Ich sehe ja an mir wie das enden kann, und das ist ein Leben das ich keinem wünsche!

    LG
  16. Coco31-de

    Coco31-de Neu im Forum

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    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin nun auch wieder in einem Forum.
    Ich bin 19Jahre, und leide seit 2 1/2 Jahren an Bulimie.
    Angefangen hat es wohl wie bei den meisten- eine Diät.
    Meine Mama war bekannt für ihre Kochkünste und um Weihnachten rum drehte sich bei uns
    in der Familie viel um essen.
    Hinzugesagt: meine Mama hat eine starke Stoffwechselerkrankung wodurch sie extrem dick würde aber selber kaum was isst
    und sie hat ein schlechtes Körperimage ( beste Voraussetzungen für meine jetztige Essstörungen) , mein Papa ist Fettleibig, mein kleiner Bruder dünn wie ein Spargel obwohl er sehr viel isst
    und mein großer Bruder ist auch dick und isst viel. Ich bin ein Mittelding gewesen.
    Nicht dick, aber als Fußballerin kräftig gebaut.
    Zurück zu Weihnachten. Ich war zu dem Zeitpunkt mit meinem Körper nicht zufrieden und wollte unbedingt abnehmen. Also begann ich weniger zu essen. Nach einer Woche fing ich sofort mit einer Nulldiät an (ein halber Apfel am Tag muss reichen.). Die Weihnachtszeit habe ich überstanden. Nur tat ich meiner Mutter damit keinen gefallen. Sie hat Depressionen und nahm das 'nicht Essen' meiner Seite als angriff gegen sie. Deshalb fing ich das Essen wieder an, nur könnte ich dem Druck, nach dem Essen, mich fett zu fühlen nicht stand halten. So fing es mit einmal an und häufte sich auf die Monate. Irgendwann wurde mein Tun aufgedeckt, was früher oder später in einem 5PersonenHaushalt nicht wunderlich ist.
    Ich wollte es da aber nicht wahr haben und ließ mir nicht helfen. Noch 5Monate nach meinem ersten Kotzen würde ich zwangsweise in eine Psychosomatische Klinik gesteckt; die falsche für eine Essgestörte. Ich ging auf Hungerstreik und es war den Psychologen egal.
    So entwickelte ich die nächste Phase. Ich wusste nur ich halte diese nicht lange durch. Nach entlassen der Klinik (8Wochen), begann wieder die Bulimische Phase nur schlimmer wie vorher.
    Tagtäglich Übergab ich mich zwischen 3 und 10mal.
    Nach einem Jahr ging ich freiwillig in eine Essgestörten Klinik. Anfangs erfolgreich wirkte die Therapie. Ich machte Fortschritte und war stolz. Ich glaube ich hätte es schaffen können. Nur war mein Wille nicht groß genug. Die Klink brachte mir viel, nur lässt mich die Sucht, meine Erfahrungen die machte immer wieder vergessen. Der Klinkaufenthalt ist nun ein Jahr her. Ein Jahr lang gab ich mich geschlagen und nun gehe ich den nächsten Kampf gegen die Sucht an. In der Hoffnung ich kann die Krankheit als einen gespaltenen Teil von mir sehen!
  17. Jojo1604

    Jojo1604 Neu im Forum

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    Bei mir fing der Kreislauf der Essstörungen vor ca. 3,5 Jahren an. Ich war immer unzufrieden mit meinem Gewicht, aber als ich endlich zu Hause ausgezogen war, bot sich die Gelegenheit, das Thema wirklich in die Hand zu nehmen. Ich wog ca. 63 kg bei 1,67 m. Im oberen Normalbereich, aber ich fand es schrecklich. Es kam hinzu, dass mein damaliger Freund und ich uns trennten, also gewann das Aussehen nochmal an Bedeutung, denn es war mir wichtiger, was die Allgemeinheit von mir hält.
    Jedenfalls begann ich mit einer Diät aus einer Sportzeitschrift. Eine Woche 1200 kcal, danach 1400 kcal. Funktionierte gut, das blöde war nur, dass ich nicht mehr aufhören konnte.
    Die Zwanghaftigkeit steigerte sich ins Unermessliche und irgendwann wog ich 43 kg. Ich fand das nicht mehr schön, war dauernd müde usw. Aber trotzdem war die Angst vor dem Zunehmen größer. In dieser Zeit versuchte ich nur einmal, mich zu übergeben. Das war nach einem Weihnachtsessen beim Chinesen. Ich sagte meinen Eltern, ich würde eine Freundin treffen, fuhr aber in den Wald und versuchte zu kotzen (mit noch mäßigem Erfolg). Ich fand es eklig und eigentlich stand fest: Das könnte ich nie!
    Nach meinem Diplom und dem Start ins Berufsleben hatte ich nicht mehr die Zeit, jedes Essen bis ins Detail zu planen, zu wiegen, zu berechnen. Ich war völlig überfordert mit dem neuen Alltag, der noch chaotischen Wohnsituation und dem Alleinsein sowieso.
    Sobald ich einen Bissen aß, der nicht abgezählt war, war es mir zu viel. Ich fühlte mich schrecklich, dachte aber: Jetzt ist es auch egal. Du wiegst eh zu wenig. Und ich fraß und fraß und fraß. Ich nahm fast 17 kg zu und konnte nicht mehr in den Spiegel gucken. Die ganze Arbeit von 2 Jahren war hin!
    Und da beschloss ich, es nochmal mit dem Übergeben zu versuchen. Und es klappte; nicht sofort, aber immer besser. Es gab dann auch Phasen, wo ich es nicht mehr konnte. Ich hatte keine Kraft. Alles blieb drin. Das waren die schlimmsten Momente.
    Mittlerweile klappt es mit relativer Konstanz. So gut wie jeden Tag 2-3x. Ich brauche aber auch immer was mit Kohlensäure zum Trinken, wenn es schwieriger wird.
    Mein Gewicht schwankt ziemlich. Im Moment bin ich bei ca. 56 kg. Völlig normal, aber für mich unerträglich. Jeden Tag nehme ich mir vor: Heute wieder nur 1200 kcal. Aber abends geht die Völlerei dann doch los. Mittlerweile sieht es gerade finanziell sehr schwarz aus. Ich musste meine Dispogrenze schon zweimal erhöhen. Langsam bekomme ich wirklich Angst vor der Zukunft. Nicht nur wegen des Geldes, sondern auch wegen der Gesundheit und der sozialen Isolation... Am schlimmsten ist, dass ich zu nichts Lust habe. Am liebsten würde ich den ganzen Tag im Bett bleiben, was ich an den Wochenenden auch öfter mache, bis mich der Gedanke ans Essen doch noch aus dem Bett zum nächsten Supermarkt treibt...
  18. Lina0091

    Lina0091 Neu im Forum

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    ich bin 23 Jahre alt und habe panische angst zuzunehmen
    Jeden tag fängt bei mir an, indem ich mich morgens auf die Waage stelle. Zeigt sie weniger an bin ich richtig gut drauf zeigt sie nur 100g mehr an .. fühl ich mich verdammt schlecht.
    Früher hatte ich 120 kg.. ich denke daher kommt es das ich so sehr auf meine figur jetzt sozusagen "aufpassen " möchte. Wiege 73kg bei 179cm.. Ich fühle mich eigentlich ganz wohl, auch wenn ich mein traumgewicht von 70kg gerne noch erreichen würde.
    Mein Problem: Seit ca. 3 monaten leide ich an extremen schlafstörungen. Ich wache in der nacht (immer nach 3-4 h schlaf) auf und habe einen bären hunger. ich stehe dann also auf und frühstücke! z.B joghurt müsli obst und dazu ein brötchen mit honig oder so ...
    sobald ich aber nur ein bisschen zu viel gegessen habe, fühl ich mich so schlecht und übergebe mich .. nachts!!!.......
    Mittlerweile häuft sich mein nächtliches essen und kotzen bis auf 4 ma die woche :( und ich habe angst das ich in die bulimie reinrutsche??
    Tagsüber denk ich nicht dran zu kotzen.. im gegenteil ich ernähre mich sehr gesund und achte darauf das ich normale portionen esse. doch nachts hab ich mich nicht in kontrolle.... es wird immer und immer mehr:(... und mittlerweile werden die essensmängen auch immer mehr :( .. was soll ich tun????? das nächtliche aufwachen, essen dann kotzen und wieder zu bett gehen vercchronisiert sich langsam:( und ich fühl mich so schlecht
  19. jacky_Mlr

    jacky_Mlr Neu im Forum

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    Jmd aktives hier ..?
  20. jenny_BaBe_

    jenny_BaBe_ Neu im Forum

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    Lina0091
    Ich kann dich vollkommen verstehen, bei mir hat es Ca im Juli 2012 das erste mal angefangen..
    Anfangs hatte ich das alles noch recht gut im Griff... Aber mit der Zeit wurde ich süchtig, nicht umsonst der Name ess brech sucht...
    Eine ganze Weile war es wieder gut, bis ich dieses Jahr im April wieder angefangen habe, bin sann im Mai mit meinem Freund zusammen gekommen und hatte mir vor genommen aufzuhören, seit Ca 3 Wochen jedoch habe och wieder angefangen..
    Habe ebenfalls starke Schlafstörungen, wenn ich nachts aufwache, stecke ich mir auch manchmal den Finger in den hals, ich denke, ich will mir damit einreden dass es mir hilft. Ich war eigentlich immer an der Grenze des untergewichts, habe aber mittlerweile bei einer Grösse von 1,68 ein Gewicht von 80 Kilo....und das innerhalb von 2 Jahren, 25 Kilo zugenommen, das frustriert...:(:(