Bulimie Blog

Dieses Thema im Forum 'Wege aus der Bulimie' wurde von Michi gestartet, 5 Juni 2011.

  1. Michi

    Michi mybulimie.de Staff Member

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    Am besten du fängst einen Blog bzw. ein Tagebuch an. Hierin solltest du …
    • … dein Essen notieren, d.h. aufzählen, was du gegessen hast.
    • … notieren, wie oft du dich übergeben hast.
    • … wie du dich fühlst und ob du einen guten oder schlechten Tag hattest, nur kurz ausgedrückt in einem Smilie oder einem Blitz etc. (finde dein eigenes Zeichen!)
    • … überprüfen, ob du dich ausgewogen ernährst, d.h. viel Obst und Gemüse, ein bisschen Eiweiß und Kohlehydrate und auch etwas Süßes zu dir nimmst.
    • … beurteile nicht, ob ein Tag gut war, wenn du wenig isst oder dich viel übergibst, sondern danach, dass du normal isst, am besten dreimal besser fünfmal (kleine Mahlzeiten) pro Tag.
    Am besten ist es, wenn dein Partner mit macht, damit du einen Vergleich hast, was normal ist. Ich aß zu meiner schlimmsten Zeit keinen Brösel Müsli oder kein Ministück, kein halbes Stück von einem Stück Schokolade; dabei wäre ich an meinem schlechten Gewissen gestorben. Jetzt sind mir so geringe Mengen egal, weil sie nicht die Ursache fürs Zu- oder Abnehmen sind. Wenn der Körperhaushalt wieder etwas im Gleichgewicht ist, dann machen sich solche Kleinigkeiten nicht bemerkbar. Am Anfang war das aber anders, da hat sich jedes Ministück, sogar von einem Brötchen bemerkbar gemacht. Heute ist es mir egal, ob ich frühs mal mehr esse oder nicht, esse sogar gerade abends immer noch Eis. Ein Genuss, der mir ziemlich gut tut.
    Auf jeden Fall braucht man einen Vergleich, weil man nicht mehr weiß, was viel, wenig, zu viel oder zu wenig ist. Und deswegen ist es das beste, obwohl man denkt, der andere denkt, ich hab nen Knall und jetzt will ich noch, dass er mit macht. Aber wenn es ein Partner ist, der dich liebt, will er, dass du gesund wirst und dann ist er um jeden Rat dankbar. Für alle, die keine Vergleichsmöglichkeit haben, können wir gerne, wenn das Forum da ist, ein Thema dafür anlegen, in dem man einen guten Rhythmus als positives Beispiel nimmt und ihr euch und euren Fortschritt daran messen könnt.