Allgemeine Tipps

Dieses Thema im Forum 'Wege aus der Bulimie' wurde von Michi gestartet, 29 Mai 2011.

  1. Michi

    Michi mybulimie.de Staff Member

    Registriert seit:
    29 Mai 2011
    Beiträge:
    251
    Zustimmungen:
    22
    Punkte für Erfolge:
    18
    Ähnlich wie bei den Sofortmaßnahmen nach dem Erbrechen, nenne ich dir hier mal ein paar Maßnahmen, die du unternehmen solltest, während du unter deiner Krankheit leidest. Auch hier gilt: Ich möchte dich bitten zu versuchen, damit aufzuhören. Diese Tipps helfen nicht, dass du das, was du deinem Körper antust, ungeschehen machen kannst, aber sie helfen dir vielleicht zu 1% von 100%, dass du nicht noch schneller an deiner Krankheit zugrunde gehst.
      1. Mach Sport! Das bringt deinen Kreislauf in Schwung und wird dein Herzinfarktrisiko senken. Mein Hausarzt meinte, nachdem er fragte, ob ich Sport mache und ich dies bejahte: Dann ist alles nur halb so wild. Diese Meinung teil ich nicht, aber er hat eben keine Ahnung. Wie auch, er ist ja nicht für diese Krankheit ausgebildet.

    1. Trinke viel Wasser! Dein Körper trocknet immer mehr aus. Daher leidest du auch unter starken Kopfschmerzen.
    2. Versuche dich anderen mitzuteilen. Du musst über dich und deine Krankheit reden! Du kannst auch gerne 1Mio. Kommentare hier am Tag schreiben. Mitteilen kann man sich auch anonym, obwohl es nichts vergleichbares dazu gibt mit Freunden über sein Problem zu reden. Aber: Erwarte keine Hilfe! Keiner hat Ahnung außer er durchlebt das Gleiche wie du.dien Gesicht mir kaltem Wasser.
    3. Ernähre dich ausgewogen. Viel Obst und Gemüse, aber auch Fleisch und Kohlehydrate. Die kannst du ja mäßig halten. Und ich schwöre dir: Wegen einem halben Brötchen frühs wirst du nirgendwo auch nur 1g zunehmen.
    4. Treffe dich mir Freunden. Lenke dich ab und genieße dein Leben.
    5. Gönn dir ab und zu etwas. Du bist viel wert und ein toller Mensch. Das solltest du dir als zeigen. Du musst dir nichts zu essen gönnen, ich weiß, dass kann man nicht, aber halt irgendetwas, was du magst.
    6. Versuche dir Hobbys zu suchen, falls du keine Hobbys mehr hast. Dazu kann auch Sport in einem Fitnessstudio gehören, aber auch etwas, was dich nicht körperlich und geistig anstrengt. Vielleicht ein Instrument spielen oder ein Malkurs, lesen, usw.
    7. Suche evtl. ärztliche und psychische Beratung und Hilfe.
    Aber egal, was du machst, wenn du dich einmal übergibst, hast du deinem Körper so viel Schaden angerichtet, den du nie wieder gut machen kannst. Aber die Maßnahmen sollen dir körperlich und psychisch helfen einen Weg daraus zu finden. Man kann es packen. Ich denke zumindest, dass es einen Weg geben muss.
    Du wirst es irgendwann bereuen, weil du Dinge kaputt machst, über die du noch gar nicht nachdenkst, die dir aber später mal wichtig sind – falls du soweit kommst.